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ACTIVE ACCESS - EU-Projekt für die Wiederentdeckung der Stadt der kurzen Wege

Das Projekt ACTIVE ACCESS will die "aktive Mobilität" zu Fuß oder mit dem Fahrrad in den Städten durch Kommunikationsmaßnahmen unterstützen, besonders für die alltäglichen kurzen Distanzen im Alltag. Mehr Nahmobilität trägt zur Gesundheitsförderung und unterstützt die lokale Wirtschaft. Statt der Orientierung auf lange Distanzen mit dem Auto sollen die Verkehrsteilnehmer und ausgewählte Schlüsselpersonen die Nähe wiederentdecken, indem die örtlichen Angebote und Ziele auf der "Landkarte im Kopf" (mental map) wieder verstärkt vorkommen: Was gibt es alles Attraktives nicht weit von der Wohnungstür zu entdecken - statt immer nur zum Shoppen auf die Grüne Wiese zu fahren? Kinder sollen zu Fuß zur Schule gehen oder radeln und nicht mehr von den Eltern mit dem Auto gebracht werden, innerstädtische Läden und Einzelhandelsgeschäfte sollen die zu Fuß kommenden Kunden wieder schätzen lernen und Berufstätige sollen mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen anstatt mit dem eigenen Auto, und schließlich soll das Auto auch in der Freizeit stehen bleiben.

Die EU fördert das Projekt im Hinblick auf die energieeinsparende Wirkung. Dafür arbeiten 14 meist mittelgroße Städte in 10 Ländern zusammen, begleitet von fünf Instituten. Das Difu unterstützt die kommunalen Praxispartner fachlich im Bereich der Fortbildung, der Bereitstellung guter Beispiele, bei ihren Maßnahmenplänen und der Einbeziehung wichtiger Akteure, schließlich in der Verbreitung von Erkenntnissen und Ergebnissen des Projekts. Das Projekt begann im August 2009 und läuft bis Juli 2012.

Aus Deutschland ist auch die Stadt Stuttgart mit ihrer internationalen Initiative Cities for Mobility vertreten. Stuttgart lädt das nächste Mal zum 2./3. Juli 2012 zum globalen Städtetreffen für nachhaltige Mobilität einlädt (www.cities-for-mobility.net (English)).

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