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Nordrhein-Westfalen: Mehr verletzte und getötete Radfahrer im ersten Halbjahr 2005

Die Zahl der getöteten Radfahrer erhöhte sich um 5 auf 44.

Quelle:

http://www.presseservice.nrw.de/01_textdienst/11_pm/2005/q3/20050909_03.html am 14.09.2005

Wie das NRW-Innenministerium am 9.9.2005 mitteilte, kamen im ersten Halbjahr 2005 bei Verkehrsunfällen in NRW insgesamt 414 Menschen ums Leben – mit 38 Toten über 10 Prozent mehr als im Vergleichszeit­raum 2004.

Radfahrer:

Die Zahl der getöteten Radfahrer erhöhte sich um 5 auf 44. Bei Unfällen ver­letzt wurden 7.294 Radler (plus 342).

Kinder:

Die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Kinder ging von 16 auf 14 zurück. Dabei kamen acht Kinder als Fußgänger (plus 2), drei als Zweiradfahrer (plus 2) und drei als Mitfahrer in Pkw (minus 5) ums Leben. Verletzt wurden 4.362 Kinder, 59 mehr als im Vergleichszeitraum. Insgesamt verunglückten 1.437 Kinder als Fußgänger (minus 71), 1.605 als Radfahrer (plus 37) und 1.105 als Mitfahrer in Pkw (plus 64).

Senioren:

98 Menschen über 64 Jahre starben bei Verkehrsunfällen, 20 mehr als 2004. Verletzt wurden 3.751 (plus 239). Als Fußgänger wurden 33 Senioren getötet (plus 3) und 719 verletzt (plus 66). 28 Senioren kamen als Radfahrer zu Tode (plus 12); verletzt wurden 959 (plus 59). Als Pkw-Führer wurden - wie im Vorjahreszeitraum - 30 Menschen dieser Altersgruppe getötet und 1.657 ver­letzt (plus 144).