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Asphalt als Radwegoberfläche erwünscht und möglich

Der niederländische Fietsberaad empfiehlt gemeinsam mit der Organisation für Baumangelegenheiten BTL Bomendienst und dem Forschungs- und Beratungsinstitut für Verkehrswege KOAC•NPC, Radwege zu asphaltieren.

Quelle:

Fietsberaad, Niederlande am 05.10.2006

Während Radfahrer asphaltierte Radwege aus Komfortgründen bevorzugen, hegen die Wegebehörden teilweise Zweifel daran, dass eine Asphaltierung sinnvoll und möglich sei. Die am häufigsten genannten Gründe sind die Anlagekosten, Kabel, Gasleitungen und Baumwurzeln.

Gemeinsam mit Experten für Wegebau und Baumwurzeln hat der niederländische Fietsberaad diese Argumente überprüft und eine Empfehlung herausgebracht. Asphaltierte Radwege sind erwünscht und möglich.

Erschütterungsmessungen zeigen, dass Fahrten auf Asphaltbeton zu deutlich weniger Erschütterungen führen als auf Zementbeton, Oberflächenbehandlung, Betonsteinen und Pflasterung.

Asphalt ist nicht teurer als Fliesen und Klinker. Die Vereinbarungen mit den Unternehmen, die unter den Radwegen Leitungen und Kabel verlegt haben, ermöglichen auch die Umstellung auf Asphalt, und auch über Gasleitungen sind asphaltierte Radwege gut möglich. Selbst über Baumwurzeln kann Asphalt gut eingesetzt werden, wenn ein gutes Fundament geschaffen wird.

Die (12 Seiten lange) Veröffentlichung, die belegt, warum Asphalt als Oberbau für Radwege wünschenswert und möglich ist, ist auf niederländisch erschienen. Sie heißt "Publikatie Nummer 10" (September 2006) des Fietsberaad "Asfalt als fietspadverharding: Gewenst en moeglijk" und kann von der Homepage www.fietsberaad.nl als PDF-Datei (410 KB) heruntergeladen werden, oder gedruckt bei verspreiding@fietsberaad.nl bestellt werden.