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Nordrhein-Westfalen: Kreis Soest stellt umfangreiche Angebotspalette rund ums Radfahren vor

Der Kreis Soest will in diesem Jahr in die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS) aufgenommen werden.

Quelle:

Kreis Soest, Pressestelle, Wilhelm Müschenborn am 27.02.2007

Freie Bahn für Pedalritter

Dr. Jürgen Wutschka, Chef der Stabsstelle Kreisentwicklung im Kreishaus und Vorsitzender von Hellweg Touristik e. V., kündigte während einer Pressekonferenz im Gasthof Schulte in Möhnesee-Theiningsen am Dienstag, 27. Februar 2007, gemeinsam mit Hellweg-Touristik-Geschäftsführer Georg Löbbecke und der Hellweg-Touristik-Fahrradbeauftragten Sandra Bohnke eine Reihe von attraktiven Aktionen rund um das Thema Fahrrad an.

So wird Hellweg-Touristik ab März 2007 eine Radroute des Monats vorstellen. Dr. Wutschka: "Jeden Monat steht die spezielle Tour einer Kommune im Mittelpunkt. Da es bekanntlich mehr Kommunen im Kreis Soest als Monate im Jahr gibt, werden einige Kommunen ein gemeinsames Angebot präsentieren." Die Routen sollen im Internet auf der Seite vom Hellweg Touristik e. V. zum Download sowie bei den örtlichen Touristikstellen in Papierform angeboten worden. "Für Fans der satellitengeführten Fahrradtouren bieten wir selbstverständlich auch GPS-Tracks in verschiedenen Formaten auf unser Homepage sowie einen Flug in Google Earth an", erläutert Geschäftsführer Löbbecke. Die Fahrradroute des Monats März erschließt den fahrradfreundlichen Nordwesten der Stadt Geseke.

Einen Monat später wird es erstmalig eine offizielle Fahrradsaisoneröffnung für den gesamten Kreis Soest geben. Daran werden sich am 22. April 2007 alle 14 Kommunen sowie die drei Heilbäder mit verschiedenen Angeboten beteiligen, zu denen Rätseltouren, Exkursionen für Genießer oder Themenrouten wie "Mit dem Rad von Bad zu Bad" oder "Anröchter Stein" gehören. Ein Fahrradfrühlingscheck und ein Hindernisparcours für Kinder runden das abwechslungsreiche Programm ab.

Im Mai soll es eine kreisweite Bürgerbefragung rund ums "Radfahren" geben. Wie wohl fühlen sich die Radfahrer in ihrer Kommune? Wo gibt es die größten Probleme? Welche Ideen und Anregungen haben die Pedalritter? Auf diese Fragen erhoffen sich der Kreis und Hellweg Touristik Antworten. "Die Ergebnisse dieser Befragung sind wichtige Argumentationshilfen für die zukünftigen verkehrspolitischen Entscheidungen und díe radtouristische Arbeit im Kreis Soest. Ziel ist es, die Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in unsere Arbeit aufzunehmen und zu berücksichtigen", erläuterte Dr. Wutschka.

Ein besonderes Highlight stellt im Sommer ein Veranstaltungsreigen aus Anlass der Bundesradsportwoche dar. Der Kreis und Hellweg Touristik e. V. unterstützen die Planung und die Vorbereitungen. Vom 14. bis 21. Juli 2007 findet in Bad Sassendorf unter der Schirmherrschaft von NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg das Bundesradsportreffen 2007 statt. Dabei werden so genannte RTF-Touren für Radsportler organisiert. Für jeden Tag wird eine Route ab Bad Sassendorf ausgeschildert. Die Strecken sind 40, 70 bzw. 110 km lang. Alle gefahrenen Touren zählen für die Wertung des Bundes-Radsport-Treffens.

Abgerundet wird die Bundesradsportwoche am Samstag, 21. Juli 2007, mit einem Fest im Kurpark und einem Volksradwandern für jedermann. Am Sonntag, 22. Juli 2007, folgt dann eine Neuauflage des im vergangenen Jahr erfolgreich etablierten "Sattelfestes", das wieder freie Bahn für Pedalritter zwischen Hamm und Soest garantiert.

Der Kreis will das Jahr 2007 insgesamt dazu nutzen, die vorhanden Themen- und Ortsrouten weiter auszuschildern und somit für die Einheimischen und die Touristen noch attraktiver zu gestalten. "Gespräche mit den Kommunen stehen an. Dabei werden mögliche Vorgehensweisen abgestimmt", kündigte Dr. Wutschka an. Die Ausschilderung werde nach den aktuellen Richtlinien der HBR NRW (Hinweise zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr in Nordrhein-Westfalen) erfolgen. Das NRW-Ministerium für Bauern und Verkehr des Landes habe die Richtlinien erarbeitet und empfehle diese den Kommunen.

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