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Österreich: Verkehr in Zahlen - Ausgabe 2007 - mit Zahlen zum Radverkehr

"Verkehr in Zahlen" wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) erstmals im Jahr 2002 veröffentlicht. Damit lag erstmals eine umfassende Darstellung des Verkehrsgeschehens und der Mobilität in Österreich vor.

Quelle:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) Österreich (http://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/statistik/viz07/index.html) am 09.12.2007

Die Publikation etablierte sich als beliebtes Nachschlagewerk für Experten, wie für interessierte Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. Die steigende Anzahl an Anfragen über aktualisierte Daten zu einzelnen Themenbereichen, sowie das Auftauchen neuer verkehrspolitischer Fragestellungen waren Anlass, eine umfassend überarbeitete Neufassung "Verkehr in Zahlen Österreich, Ausgabe 2007" zu erstellen. Mit der Durchführung dieser Arbeiten wurde das Büro Herry Consult beauftragt.

Viele in der Verkehrspolitik getroffene Entscheidungen haben weit reichende Auswirkungen. Grundlage einer fundierten Analyse müssen Fakten sein, die eine zuverlässige Betrachtung bisheriger Entwicklungen und damit eine kritische Auseinandersetzung ermöglichen. Das vorliegende Nachschlagewerk "Verkehr in Zahlen - 2007" soll zu diesem Fundament beitragen und Orientierung für Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger ermöglichen. Die steigende Anzahl an Anfragen über aktualisierte Daten zu einzelnen Themenbereichen, sowie neue verkehrspolitische Fragestellungen haben die Überarbeitung der Erstausgabe notwendig gemacht. Das bestehende Datenmaterial wurde aktualisiert und um neue Themengebiete erweitert, insbesondere wurde der internationale Vergleich integriert, mit einem Schwerpunkt auf Vergleichsdaten der EU Mitgliedsstaaten.

Zur Originalpressemitteilung


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Zahlen zum Radverkehr in der Zusammenfassung (Auszug):


Berufspendler
Die durchschnittliche Länge des täglichen Pendelweges ist von 11 Kilometer im Jahr 1971 auf 20 Kilometer im Jahr 2001 gestiegen. 2001 ist nur noch jeder fünfte Pendler mit Bus und Bahn gefahren bzw. zu Fuß gegangen oder hat per Fahrrad den Arbeitsplatz erreicht (1971 jeder Dritte).

Erfolge der Parkraumbewirtschaftung (Wien)
Die öffentlichen Verkehrsmittel gehören ebenso wie das Fahrrad zu den Gewinnern der Parkraumbewirtschaftung. Sie werden speziell für den Weg zur Arbeit verstärkt benützt. In Wien sind 25 Prozent der Besucher und Beschäftigten, die vorher ihr Auto im öffentlichen Straßenraum (im Parkraumbewirtschaftungsgebiet) abgestellt hatten, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen.

Modal-Split (Wien)
In Wien herrschte 1995 ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Verkehrsträgern: jeweils ein Drittel war mit nicht motorisiertem Individualverkehr, motorisiertem Individualverkehr und öffentlichem Verkehr unterwegs. Eine Erhebung im Jahr 2001 zeigt, dass sich im Vergleich zur Erhebung 1995 der Zu-Fuß-Anteil deutlich verringert hat, hingegen der Anteil der Radfahrer und ÖV-Benutzer, aber auch des MIVs (Lenker und Mitfahrer) gestiegen ist.

Durchschnittliche Weglänge in [km] mit dem Fahrrad und Geschlecht in Österreich 1995 (werktäglicher Personennormalverkehr)
Männer 2,2 km / Frauen 1,8 km / Gesamt 2,0 km

Durchschnittliche Wegdauer in [Minuten] mit dem Fahrrad und Geschlecht in Österreich 1995 (werktäglicher Personennormalverkehr)
Männer 14 min / Frauen 13 min / Gesamt 14 min

Modal-Split aller Altersklassen in Österreich 1995 (werktäglicher Personennormalverkehr) in [Prozent]
Fuß 26,8 Prozent / Rad 5,4 Prozent / MIV-Lenker 39,8 Prozent / MIV-Mitfahrer 10,8 Prozent / ÖV 17,2 Prozent

Anteil des Radverkehrs am Modal-Split nach Erwerbs- bzw. Berufstätigkeit in Österreich 1995 (werktäglicher Personennormalverkehr) in [Prozent]
voll berufstätig 4 Prozent / teilweise berufstätig 8 Prozent / im Haushalt tätig 8 Prozent / Schüler und Studenten 7 Prozent / Pensionist 6 Prozent / sonstige nicht Berufstätige 4 Prozent / Gesamt 5 Prozent

Anteil der Fahrrad-Wege am Modal-Split und Wegzweck in Österreich 1995 (werktäglicher Personennormalverkehr) in [Prozent]
Berufspendler 5,4 Prozent / Ausbildungsverkehr 5,4 Prozent / dienstlich und geschäftlich 2,7 Prozent / private Erledigung und Einkäufe 6,3 Prozent / Freizeit 5,2 Prozent / sonstiger Zweck 4,0 Prozent

Anteil der Fahrrad-Wege nach Wegzweck nach Modal-Split in Österreich1995 (werktäglicher Personennormalverkehr) in [Prozent]
Berufspendler 25 Prozent / Ausbildungsverkehr 15 Prozent / dienstlich und geschäftlich 4 Prozent / private Erledigung und Einkäufe 35 Prozent / Freizeit 20 Prozent / sonstiger Zweck 2 Prozent

Verkehrsaufkommen im Personenverkehr in Österreich
Im Jahr 1995 unternahm die österreichische Bevölkerung rund 7,6 Mrd. Wege. Mehr als 4 Mrd. Wege (rund 53 Prozent) wurden davon im motorisierten Individualverkehr zurückgelegt, rund 2,4 Mrd. Wege (31 Prozent) wurden zu Fuß oder mit dem Fahrrad unternommen und knapp 1,2 Mrd. Wege (15 Prozent) mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Laut Berechnungen wurden 2005 9 Mrd. Wege unternommen.

Verkehrsaufkommen im Personenverkehr nach benutztem Verkehrsmittel in Österreich 2005 in [Prozent]. Österreichische Bevölkerung ab 6 Jahren, ohne Urlauberreiseverkehr bzw. Fernreisen
Fuß 21 Prozent / Rad 4 Prozent / MIV-Lenker 49 Prozent / MIV-Mitfahrer 10 Prozent / ÖV 17 Prozent

Verkehrsaufkommen im Personenverkehr nach benutztem Verkehrsmittel in Österreich 2005 in [Mrd. Wegen]. Österreichische Bevölkerung ab 6 Jahren, ohne Urlauberreiseverkehr bzw. Fernreisen
Fuß 1,85 Mrd. Wege / Rad 0,33 Mrd. Wege / MIV-Lenker 4,39 Mrd. Wege / MIV-Mitfahrer 0,94 Mrd. Wege / ÖV 1,51 Mrd. Wege / Gesamt 9,02 Mrd. Wege

Verkehrsaufkommen im Personenverkehr nach benutztem Verkehrsmittel in Österreich 2005 in [Prozent]. Österreichische Bevölkerung ab 6 Jahren, ohne Urlauberreiseverkehr bzw. Fernreisen
Fuß 21 Prozent / Rad 4 Prozent / MIV-Lenker 49 Prozent / MIV-Mitfahrer 10 Prozent / ÖV 17 Prozent

Verunglückte Kinder und Schüler in Österreich im Straßenverkehr 2006
3.295 Kinder im Alter von unter 15 Jahren waren 2006 an Unfällen im Straßenverkehr beteiligt, das entspricht einer Unfallhäufigkeit von 9 Kindern pro Tag, davon 36 Prozent als Mitfahrer im Pkw, 28 Prozent als Fußgänger und 24 Prozent als Radfahrer. Insgesamt wurden 23 Kinder getötet. Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder ist in den letzten 5 Jahren rückläufig (-11 Prozent). Vor allem die Anzahl der verletzten Kinder verringerte sich. Im Jahr 2006 ereigneten sich 437 Schulwegunfälle (mit 2 tödlich Verunglückten).

Verletzte und Getötete Radfahrer nach Verkehrsbeteiligung und Örtlichkeit (in Ortsgebieten bzw. Außerorts) in Österreich 2006
Innerorts: Unfälle mit Radfahrerbeteiligung 4.473 / Verletzte Radfahrer 4.385 / Getötete Radfahrer 25
Außerorts: Unfälle mit Radfahrerbeteiligung 944 / Verletzte Radfahrer 950 / Getötete Radfahrer 23
Gesamt: Unfälle mit Radfahrerbeteiligung 5.417 / Verletzte Radfahrer 5.335 / Getötete Radfahrer 48

Verunglückte Radfahrer nach Verletzungsgrad und Beteiligung am Verkehr in Österreich 2006
Schwer Verletzte Radfahrer 983 / Nicht erkennbar Verletzte Radfahrer 550 / Leichtverletzte Radfahrer 3.802 / Verletzte Radfahrer gesamt 5.335 / Getötete Radfahrer gesamt. 48 / Verunglückte Radfahrer gesamt 5.383

Anteil der verletzten bzw. getöteten Senioren nach Verkehrsbeteiligung in Österreich 2006 in [Prozent]
Fußgänger: 22 Prozent verletzte Senioren / 48,2 Prozent getötete Senioren
Radfahrer: 16,3 Prozent verletzte Senioren / 45,8 Prozent getötete Senioren
Einspurige Kfz: 3,0 Prozent verletzte Senioren / 9,0 Prozent getötete Senioren
Pkw-Lenker: 6,3 Prozent verletzte Senioren / 13,9 Prozent getötete Senioren
Pkw-Mitfahrer: 19,6 Prozent verletzte Senioren / 7,7 Prozent getötete Senioren
Sonstige: 13,4 Prozent verletzte Senioren / 18,5 Prozent getötete Senioren

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Quelle:
Verkehr in Zahlen Österreich Ausgabe 2007
In Auftrag gegeben und herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Abteilung V/Infra 5
Radetzkystraße 2
A-1031 Wien
Wien, im November 2007

Download:
Verkehr in Zahlen 2007 (Gesamtbericht) (pdf 7.2 MB)

Hinweise:
Die vorliegende Ausgabe "Verkehr in Zahlen 2007" hält sich im Wesentlichen an die Kapitelstruktur von "Verkehr in Zahlen – Ausgabe 2002", um einen zeitlichen Vergleich zu ermöglichen.
Verfügbarkeit der Publikation: Sobald die gedruckten Exemplare verfügbar sind, werden sie an dieser Stelle die entsprechenden Bestellinformationen vorfinden. Der Preis je Druckexemplar wird 20 Euro betragen. (Erscheinungstermin: Mitte bis Ende Januar 2008).

Anfragen und Anregungen richten Sie bitte an:
DI Roman Kirnbauer
A-1030 Wien, Radetzkystraße 2
Telefon: (+43 1) 711 62 65 -0 bzw. roman.kirnbauer@bmvit.gv.at
Abteilung V/Infra 5