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Nordrhein-Westfalen: Erste Fahrradstation für Brennstoffzellenfahrräder in NRW eröffnetFahrradtouristen können ab sofort das Ruhrgebiet auf Hightech-Rädern mit Brennstoffzellenantrieb erkunden. | |
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Quelle: |
Ministerium für Bauen und Verkehr NRW (www.nrw.de) am 29.05.2009 |
Fahrradtouristen können ab sofort das Ruhrgebiet auf Hightech-Rädern mit Brennstoffzellenantrieb erkunden. Verkehrsminister Oliver Wittke hat gestern gemeinsam mit dem Hertener Bürgermeister Uli Paetzel "HyBikeHerten" eröffnet, die erste Fahrradstation, die neben konventionellen Rädern auch zehn Wasserstoff-Brennstoffzellen-Bikes ausleiht, teilte das Verkehrsministerium am 29. Mai 2006 mit. Eine auswechselbare Kartusche mit Wasserstoff versorgt die Brennstoffzelle des "HyBike". Die umweltverträgliche Energiequelle unterstützt den Radler bei jedem Tritt in die Pedale. Ein Tempo von rund 25 Stundenkilometern lässt sich ohne Anstrengung auch auf längeren Strecken durchhalten. "HyBikeHerten zeigt, dass Wasserstoffantriebe im Alltag funktionieren. Die Fahrradstation stärkt den Standort Herten als Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum", sagte Wittke.
Die Fahrradstation liegt an der Ewaldstraße 22 in Herten-Süd, einem Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf, der in das Bund-Länderprogramm Stadtumbau West aufgenommen ist. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt aus Mitteln der Stadterneuerung mit insgesamt 176.000 Euro. Mittelfristig soll sich die Station zu einem sich selbst tragenden Unternehmen entwickeln und weitere touristische Leistungen – wie etwa gut organisierte Touren und originelle Events - anbieten. HyBikeHerten ist eine Gemeinschaftsinitiative von Land, Stadt Herten, der Firma Masterflex, die die elektrobetriebenen Fahrräder mit Brennstoffzelle ausstattet, und dem Verein Christliches Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) als Betreiber der Station.
Verkehrsminister Wittke betonte, dass die Fahrradstation ein Element im Gesamtkonzept zur Aufwertung des Stadtteils Herten-Süd sei: "Wir möchten das Wohnumfeld, die öffentliche Infrastruktur und die wirtschaftliche Situation am Standort Ewald verbessern. Regionaltouristische Angebote gehören dazu ebenso wie die Ansiedlung von innovativem Gewerbe, ein besserer Erholungswert und die Entwicklung von Herten als Wasserstoff-Kompetenzzentrum."
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