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Radwegebau in den Bundesländern - August 2009Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Thüringen | |
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difu am 31.08.2009 |
Bayern
Übergabe Radweg entlang B 22 zwischen Ebrach und BurgebrachInnenstaatssekretär Dr. Bernd Weiß: "Geh- und Radweg zwischen Ebrach und Burgebrach entlang der B 22 verbessert Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer"
Innenstaatssekretär Dr. Bernd Weiß übergab heute offiziell den rund 18 Kilometer langen Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße 22 zwischen Ebrach und Burgebrach seiner Bestimmung: "Ich bin froh, dass wir mit der Fertigstellung dieses wichtigen Projekts die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erheblich verbessern können. Die Fahrbahn der Bundesstraße ist auf diesem Abschnitt recht schmal, so dass die Trennung von Fußgänger- und Radverkehr vom motorisierten Verkehr einen erheblichen Fortschritt bringt."
Mit der Fertigstellung des letzten Abschnitts zwischen Ebrach und Burgwindheim stehen nun insgesamt 18 Kilometer Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße von Ebrach bis Burgebrach zur Verfügung. Der relativ stark befahrene Streckenabschnitt, auf dem rund 3.000 Fahrzeuge täglich, davon etwa 13 Prozent Schwerverkehr, unterwegs sind, war bislang recht schmal ausgebaut. Dadurch waren Fußgänger und Radfahrer den Gefahren des Fahrzeugverkehrs unmittelbar ausgesetzt. Nach der Einstellung des Bahnverkehrs zwischen Ebrach und Burgebrach im Jahr 2000 konnte auf der ehemaligen Trasse der Bahnlinie ab 2007 in drei Abschnitten der Geh- und Radweg auf nun insgesamt 18 Kilometern ausgebaut werden: "Die Baukosten beträgen rund 2,7 Millionen Euro, die größtenteils aus den vom Bund bereit gestellten zweckgebundenen Mitteln für den Geh- und Radwegebau entlang von Bundesstraßen stammen. Die Gemeinden haben für ihre Abschnitte rund 220.000 Euro beigesteuert. Mit dem neuen Teilstück ist auch ein Lückenschluss gelungen und es besteht nun Anschluss an die Radwege nach Bamberg, den Maintal-Radweg und den Regnitzradweg", so Weiß. Für die Weiterführung des Geh- und Radweges entlang der B 22 nach Breitbach gibt es bereits erste Kontakte zu den betroffenen Gemeinden. Die Planungen sollen im kommenden Jahr erfolgen.
"Der Radverkehr hat für die Bayerische Staatsregierung einen sehr hohen Stellenwert", betonte Weiß. "Wir fördern die auch vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub proklamierte neue Fahrradkultur zum Wohle unserer Bürger und unserer Umwelt. Das Bayernnetz für Radler zeichnet sich durch besonders verkehrssichere und familiengerechte Fernradwege mit einheitlichen Qualitätskriterien aus. In unserer zwischenzeitlich in der 7. Auflage erschienenen Übersichtskarte sind 116 Radwege mit rund 8.700 Kilometern Länge enthalten", sagte Weiß und betonte zum Abschluss noch einmal die Wichtigkeit von Investitionen in den staatlichen Straßenbau: "Die aktuelle Haushaltssituation ist sehr erfreulich. Mit 1,1 Milliarden Euro für den Bundesfernstraßenbau erreichen wir ein deutlich höheres Niveau als in den Vorjahren. Auch der Staatsstraßenbau hat in diesem Jahre ein Gesamtvolumen von 219 Millionen Euro, woraus wir mindestens zehn Millionen Euro in den Bau von Radwegen investieren. Zusätzlich sind für die Jahre 2009 bis 2011 im Rahmen des Konjunkturpakets II rund fünf Millionen Euro für den Bau zusätzlicher Radwege vorgesehen."
Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, PM S52/2009 am 24.08.09
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Bayern
Neubau eines Geh- und Radweges entlang der Staatsstraße 2292 zwischen Wollbach und Bad NeustadtInnenstaatssekretär Dr. Bernd Weiß: "Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2292 durch die Gemeinde Wollbach verbessert Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer – 400.000 Euro Fördermittel zugesagt"
Für den Neubau eines Geh- und Radweges entlang der Staatsstraße 2292 zwischen Wollbach und Bad Neustadt durch die Gemeinde Wollbach stellt der Freistaat Bayern 400.000 Euro Fördermittel nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) zur Verfügung. Dies teilte Innenstaatssekretär Dr. Bernd Weiß dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Wollbach, Alois Gensler, mit. "Der Freistaat Bayern hat ein besonderes Interesse daran, die Verkehrsverhältnisse und die Infrastruktur in der Fläche zu verbessern. Der Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2292 durch die Gemeinde Wollbach trägt erheblich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit der Fußgänger und Radfahrer bei. Deshalb unterstützt der Freistaat Bayern die Maßnahme mit einer Festbetragsförderung in Höhe von 400.000 Euro", so Weiß.
Von den veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 529.000 Euro sind 515.000 Euro zuwendungsfähig. Die Zuwendungen entsprechen damit einem Fördersatz von 77,67 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Eine Radwegverbindung zwischen Wollbach und der Stadt Bad Neustadt ist bis jetzt nicht vorhanden, weshalb der Rad- und Fußgängerverkehr derzeit die Fahrbahn der Staatsstraße benutzen muss. Der Neubau verbessert daher die Verkehrssicherheit und schafft einen Anschluss zu dem bereits vorhandenen Geh- und Radweg im Bereich der B 279. "Mit den 1.300 Metern Geh- und Radweg schaffen wir einen Lückenschluss. Der Freistaat Bayern und die Gemeinde Wollbach leisten damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit", so Weiß.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, PM S55/2009 am 27.08.09
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Berlin
Mit dem Fahrrad durch Berlin: südlicher und westlicher MauerwegZum 48. Jahrestag des Mauerbaus legt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Rahmen der Reihe "Mit dem Fahrrad durch Berlin" nunmehr zwei neue Faltpläne vor, die den Verlauf des Berliner Mauerweges südlich und westlich der einstigen Halbstadt West-Berlin beschreiben.
Die beiden Faltblätter zur Südroute und zur Westroute ergänzen das bereits Anfang des Jahres erschienene Faltblatt Berliner Mauerweg – Stadtroute. Damit lässt sich jetzt mit Hilfe der drei Pläne das ehemalige West-Berlin vollständig umfahren. Ebenfalls neu erschienen ist die englische Übersetzung der Stadtroute: Berlin Wall Trail – City Route.
Anhalter Bahn - südlicher Mauerweg
Während die Stadtroute durch die Straßen des steinernen Berlins führt, überraschen die Umlandrouten durch landschaftliche Reize und den Kontrast zwischen harter Stadtkante und weiter Feldflur. Das wird besonders deutlich bei der Südroute, die von Schönefeld vorbei am zukünftigen Großflughafen BBI über Lichterfelde nach Griebnitzsee führt. Über lange Strecken kann hier stressfrei ohne Kfz-Verkehr durch die Feldflur und entlang des Teltowkanals geradelt werden. Hinweisschilder geben auch hier Auskunft über die einstigen Grenzanlagen.
Die Route am Westrand Berlins ist geprägt durch das landschaftlich eindrucksvolle Seensystem der Havel. Sie startet am Griebnitzsee, tangiert die Potsdamer Schlösser- und Parklandschaft und setzt mit dem Fährschiff über den Wannsee. Autofrei geht es am Groß Glienicker See entlang, durch die Gatower Rieselfelder, den Spandauer Forst bis die Westroute bei Hennigsdorf wieder auf die Havel stößt. In Hermsdorf erreicht sie den innerstädtischen Mauerweg.
Beide Umlandrouten führen durch landschaftlich und kulturell interessante Orte und Räume, die seit der Öffnung des Grenzstreifens nach Brandenburg erstmals wieder erlebbar sind. Wie bei der Stadtroute ist auch in den Faltplänen der Süd- und Westroute der genaue Routenverlauf beschrieben sowie Wissens- und Sehenswertes durch Abbildungen und kurze Texte erläutert.
Um die Erinnerung an die Mauer wach zu halten, hat das Land Berlin die noch vorhandenen Grenzwege gesichert und als Berliner Mauerweg zu einem durchgehenden historischen Themenpfad ausgebaut.
Der ehemaligen Mauerstreifen innerhalb des Berliner Stadtgebietes mit seinen spektakulären Schauplätzen und historischen Orten steht an den Jahrestagen des Mauerbaus und Mauerfalls im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Weniger bekannt ist der frühere Grenzstreifen, der das einstige West-Berlin im Süden und Westen vom Brandenburger Umland trennte. Mit den Faltblättern wird auch dieser Bereich für die vielen Interessierten zugänglicher gemacht.
Alle drei Faltpläne des Berliner Mauerwegs einschließlich der englischen Fassung Berlin Wall Trail – City Route sind in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Am Köllnischen Park 3, in 10173 Berlin im Info-Center seit 13. August 2009 erhältlich. Unter der Internetadresse http://stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/radverkehrsanlagen/de/fahrradroutennetz.shtml kann auch eine elektronische Version abgerufen werden.
Quelle: Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am 11.08.2009
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Brandenburg
Lückenschluss der Rad- und Wanderuferwege am SchwielowseeSchwielowsee/Glindow - Mit einem ersten Spatenstich hat der Präsident des Landesamtes für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LVLF), Dirk Ilgenstein, den weiteren Ausbau des Seeweges um den Schwielowsee eingeleitet. Die Maßnahme wird mit 61.000 Euro aus dem Programm zur Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) unterstützt.
Der Ausbau des Weges ist Teil der gesamten Neugestaltung des Uferbereichs. Durch die multifunktionale Nutzung profitieren von der Verbesserung der Wegeinfrastruktur nicht nur die Einheimischen und die Angler, sondern auch die Touristen, Wanderer und Radfahrer. Der Weg führt auf die Trasse der Radroute F1, die auf der westlichen Seite in den Europaradweg R1 mündet.
Abschließend erfolgte ein Besuch in der ObstKultour (Luise-Jahn-Straße 16). Hier entstand mit Hilfe von Fördermitteln eine attraktive Pension, insbesondere für Radwanderer.
Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, am 26.08.2009
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Brandenburg
Bau eines Radweges zwischen Britz und der L 200Infrastrukturminister Reinhold Dellmann startete am 25.08.2009 die Bauarbeiten für den neuen Radweg von Britz bis zur L 200. Die rund 1100 Meter lange Strecke kostet 250.000 Euro, von denen das Land rund 200.000 Euro fördert.
Der Radweg wird zwei Meter breit. Die Fahrbahn besteht aus Asphalt. Zwischen Ortseingang und dem Ausbauende an der Ortsdurchfahrt Britz ist ein gemeinsamer Rad/Gehweg mit einer befestigten Breite von 2,50 m vorgesehen. Der gemeinsame Geh/ Radweg erhält eine Befestigung aus Betonsteinpflaster. Am Ortseingang wird eine Mittelinsel gebaut, um das gefahrlose Queren von Fußgängern und Radfahrern zu ermöglichen.
Reinhold Dellmann: "Wir wollen die Verkehrssicherheit hier für den Alltagsradverkehr erhöhen und die Strecke zudem auch für Touristen attraktiver machen. Die Landesregierung investiert daher auch weiterhin in Radwege an Bundes- und Landesstraßen. Auch in Zukunft wollen wir etwa 15 Millionen Euro pro Jahr in Straßen begleitende Radwege fließen lassen."
Seit 2004 wurden rund 80 Millionen Euro in Radwege an Bundes- und Landesstraßen investiert. Das Netz der Radwege verlängerte sich seit 2004 dadurch auf heute rund 1900 Kilometer. Rund 4500 Kilometer lang ist das Netz der touristischen Radwanderrouten, die zum Teil über Straßen begleitende Radwege führen.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, Pressemitteilung 142/2009 am 25.08.2009
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Brandenburg
Ludwigsfelde: Weiterbau des Radweges entlang der L79 nach Groß SchulzendorfIn dem zur Stadt Ludwigsfelde gehörenden Ortsteil Wietstock startete Verkehrsminister Dellmann den Weiterbau des Radweges entlang der L79 nach Groß Schulzendorf. Um den Bau schneller realisieren zu können plant und baut die Stadt Ludwigsfelde den Radweg im Auftrag des Landes. Die Baukosten des jetzt gestarteten Abschnittes in Höhe von 366.000 Euro trägt das Land. Der 1800 Meter lange Radweg geht nach der Fertigstellung an das Land über. Ein erster Teil ist bereits bis zum Friedhof fertig.
Reinhold Dellmann: "Dank des Engagements der Stadt Ludwigsfelde kann dieses Projekt schneller realisiert werden, weil Planung und Bau von der Stadt übernommen werden. Das Land trägt die Kosten und ist zukünftig für den Erhalt des Radweges verantwortlich."
In Sperenberg überreichte der Minister einen Förderbescheid über 260.000 Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Am Mellensee für die Sanierung der Ortsverbindungsstraße zwischen der Kreisstraße 7226 und dem Ortsteil Sperenberg Fernneuendorf. Die 5,5 Meter breite Straße verläuft auf rund 250 Metern in der Ortslage und rund 1250 Meter außerorts.
Reinhold Dellmann: "Diese Straße ist die einzige Zubringerstraße zum überörtlichen Straßennetz und damit unverzichtbar. Der Zustand ist desolat, so dass hier auch aus Gründen der Verkehrssicherheit etwas getan werden muss. Mit unseren Fördermitteln helfen wir der Kommune, hier eine angemessene Infrastruktur schaffen zu können."
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, Pressemitteilung 145/2009 am 24.08.2009
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Brandenburg
Fahrradgerechter Ausbau der Kreisstraße 6003 in Friedrichswalde im Landkreis Barnim bis zur Kreisgrenze zur UckermarkSpatenstich für Kreisstraße durch Biosphärenreservat mit 2,00 Meter breiten asphaltierten Randstreifen
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann startete am 07.08.2009 den Ausbau der Kreisstraße 6003 in Friedrichswalde im Landkreis Barnim. Die rund zwei Kilometer lange Strecke bis zur Kreisgrenze zur Uckermark kostet rund 700.000 Euro, das Land fördert mit rund 550.000 Euro.
"Da die Straße durch das Biosphärenreservat geht, muss ein Teil der Pflasterstraße erhalten werden. Wir haben einen guten Kompromiss gefunden, der es auch Radfahrern ermöglicht, einfach und sicher voran zu kommen", sagte Dellmann beim Baustart heute.
Die K 6003 führt den Verkehr aus der Ortsdurchfahrt Friedrichswalde zur Kreisgrenze Uckermark und weiter zur L 100 (Gollin über Reiersdorf). Dabei wird sensibles Gebiet des Biosphärenreservates durchquert. Das Biosphärenreservat hat in seiner Satzung den Erhalt von Pflasterstraßen festgelegt.
Unter Beachtung der Funktion einer Kreisstraße wurde eine Ausbaubreite von 5,50 Metern gewählt. Mittig der Fahrbahn wurde im Einvernehmen mit der Verwaltung des Biosphärenreservates ein 1,50 Meter breiter Pflasterstreifen eingebaut, um den Charakter der vorhandenen Pflasterstraße in Ansätzen weiter zu führen. Die jeweils 2,00 Meter breiten asphaltierten Randstreifen werden besonders für Radfahrer eine wesentliche Qualitätsverbesserung darstellen.
Durch den gewählten Querschnitt wird sich der Unterhaltungsaufwand minimieren. Zerfahrene Bankette sind nicht mehr zu erwarten. Radfahrer können zudem bald auf einem asphaltierten Belag von der L 100 bei Gollin Friedrichswalde erreichen, ohne über Kopfsteinpflaster ruckeln zu müssen.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, Pressemitteilung 131/2009 am 07.08.2009
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Brandenburg
Radweg zwischen Brück und Linthe freigegebenInfrastrukturminister Reinhold Dellmann gab heute den neuen Radweg entlang der L 85 zwischen Linthe und Brück im Landkreis Potsdam-Mittelmark für den Verkehr frei. In die rund 2,6 Kilometer lange Strecke wurden 815.000 Euro investiert und damit ein Schulweg sicherer gemacht. 500.000 Euro davon stammen aus dem EFRE-Programm der EU.
„Die Strecke zwischen Brück und Linthe wird von vielen Radfahrern und auch als Schulweg genutzt. Wir wollen die Verkehrssicherheit hier für den Alltagsradverkehr erhöhen und die Strecke zudem auch für Touristen attraktiver machen. Die Landesregierung investiert daher auch weiterhin in Radwege an Bundes- und Landesstraßen. Auch in Zukunft wollen wir etwa 15 Millionen Euro pro Jahr in Straßen begleitende Radwege fließen lassen", sagte Reinhold Dellmann heute bei der Freigabe.
Seit 2004 wurden rund 50 Millionen Euro in Radwege an Bundesstraßen und rund 30 Millionen Euro in Radwege an Landesstraßen investiert. Das Netz der Radwege verlängerte sich seit 2004 durch Investitionen an den Bundesstraßen um 260 Kilometer, an den Landesstraßen um 200 Kilometer. Heute gibt es fast 1900 Kilometer Straßen begleitende Radwege an Bundes- und Landesstraßen in Brandenburg. Rund 4500 Kilometer lang ist das Netz der touristischen Radwanderrouten, die zum Teil über Straßen begleitende Radwege führen.
Der Radweg zwischen Brück und Linthe verläuft entlang der L 85 vom Ortsausgang Linthe bis etwa 250 Meter in die Ortslage Brück hinein. Dort wurde die gesamte Fahrbahn erneuert, ein beidseitiger Geh- und Radweg wurde neu gebaut. Die Stadt Brück beteiligte sich mit rund 60.000 Euro daran.
In Brück und Linthe entstanden zudem in den Ortslagen Querungshilfen für Fußgänger mit Fahrbahnteilern zur Verkehrsberuhigung. Ab Herbst werden noch Bäume am Ortseingang Linthe gepflanzt, die Fahrbahnteiler begrünt. Zum Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft werden zudem 25 Obstbäume am Feldweg Brück-Gömnigk gepflanzt und 0,6 Hektar Kieferwald in einen Mischwald umgewandelt.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, Pressemitteilung 129/2009 am 04.08.2009
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Hessen
Oberursel: Ausbau der Hohemarkstraße einschließlich Herstellung einer RadverkehrsanlageMit einem Zuwendungsbescheid in Höhe von 856.500 Euro unterstützt das Land die Stadt Oberursel bei der Umsetzung des 2. Bauabschnitts zum Ausbau der Hohemarkstraße (ehem. L 3004) einschließlich Herstellung einer Radverkehrsanlage. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch am Freitag in Wiesbaden mit.
Der Ausbau ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt und erstreckt sich von der Freiherr-vom-Stein Straße bis zur Freiligrathstraße. Bei der jetzigen Baumaßnahme handelt es sich um den ca. 860 Meter langen 2. Bauabschnitt zwischen Eichwäldchenweg und Lahnstraße mit Gesamtkosten in Höhe von rund 2,21 Millionen Euro. Der erste Abschnitt zwischen Eichwäldchenweg und Freiherr-vom-Stein-Straße ist bereits abgeschlossen und wurde ebenfalls gefördert. Die Zuwendung betrug 360.100 Euro.
Die Hohemarkstraße liegt im nördlichen Stadtgebiet von Oberursel, grenzt im Nordwesten an das Feldberggebiet (B 455), und im Südosten an die Innenstadt von Oberursel.
Wie Posch erläuterte, hat sich durch die Inbetriebnahme der Ortsumgehung die Verkehrsbelastung auf der Straße stark reduziert. Der vorhandene Querschnitt ist für den nun geringeren Kfz-Verkehr überdimensioniert. Gleichzeitig fehlen Anlagen für den Radverkehr. Deshalb wird die Straße mit einer neuen Querschnittsaufteilung ausgebaut. Je Fahrtrichtung entsteht ein eigener Fahrweg (rotbraune Radwegmarkierung) für den Radverkehr. Die Fahrstreifen der Straße sollen mit einer Breite von 3,25 Meter je Richtung ausgebaut werden. Auf der nördlichen Seite ist ein Gehweg mit einer Breite zwischen 1,50 Meter und 2,60 Meter geplant. Des Weiteren werden Parkbuchten entlang der Fahrbahn angebracht. Fußgängerquerungsstellen werden barrierefrei für mobilitätseingeschränkte Personen angepasst.
Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich in diesem Monat und sollen im Juni 2010 abgeschlossen sein.
Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung am 14.08.2009
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Hessen
Neue Routenführung macht Diemelradweg für Touristen attraktiverVerkehrsfreigabe der Radwegebrücke über die Diemel und eines Teilstücks des Diemelradweges
Wirtschafts- und Verkehrsminister Posch nahm im Rahmen seiner Sommertour am Samstag in Trendelburg gemeinsam mit Bürgermeister Bernhard Klug die Verkehrsfreigabe für eine Radwegebrücke über die Diemel und ein Teilstück des Diemelradweges vor. Das Land hat die Stadt Trendelburg mit Zuwendungen in Höhe von 283.500 Euro beim Neubau der Diemelbrücke und der Verlegung des Radweges unterstützt. Die veranschlagten Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 408.000 Euro.
"Unsere nachhaltigen Investitionen, nicht zuletzt in das Radwegenetz, stärken die touristische Infrastruktur in Nordhessen. Bundesweit wird im Sektor Radtourismus ein Milliardenumsatz erzielt", sagte Posch.
Die ehemalige Brücke aus den 60-iger Jahren diente zur Diemelquerung für eine Abwasserleitung. Fußgänger konnten lediglich einen Steg benutzen, der aufgrund der nicht ausreichenden Verkehrssicherheit gesperrt werden musste. Nach dem Neubau der Rad-/Gehwegbrücke wurde dieses Bauwerk abgerissen.
Die neue Brücke erhöht die Attraktivität des Diemel-Radweges, der hier auf der gleichen Trasse wie der Hessische Fernradweg R 4 liegt. „Dem Diemel-Radweg kommt eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region Nordhessen/Ostwestfalen zu. Die ehemalige Route führte an Trendelburg vorbei. Mit der Teilverlegung und dem Neubau der Brücke werden die historische Altstadt einschließlich Burg, Campingplatz und die Einkaufsmöglichkeiten der Stadt Trendelburg optimal erreicht", so der Minister.
Die neue Brücke aus Stahlbeton hat eine Länge (lichte Weite) von 25,72 Metern. Der Rad-/Gehweg hat auf der Brücke eine Breite von 2,5 Meter. Mit der Brücke werden darüber hinaus noch einige Versorgungsleitungen über die Diemel geführt. Das Teilstück des Diemelradweges hat eine Länge von 230 Metern und wurde ebenfalls mit einer Fahrbahnbreite von 2,5 Meter hergestellt.
Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung am 22.08.2009
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Hessen
Spatenstich für den Bau eines Geh- und Radwegs zwischen Heusenstamm und ObertshausenDie Kosten für die 770 Meter lange Maßnahme belaufen sich auf rund 370.000 Euro und werden vom Land getragen
Den symbolischen Spatenstich für den Bau des Geh- und Radweges an der Landesstraße 3117 zwischen Heusenstamm und Obertshausen führten am Freitag Verkehrsminister Dieter Posch und die Bürgermeister Peter Jakoby, Heusenstamm und Bernd Roth, Obertshausen, durch. Die Kosten für die 770 Meter lange Maßnahme belaufen sich auf rund 370.000 Euro, die vom Land Hessen getragen werden. „Damit beginnt endlich der Bau einer den heu¬tigen Anforderungen gerecht werdenden Radwegeverbindung zwischen den beiden Kom¬munen", so der Minister.
Die durchschnittlich von rund 11.100 Kraftfahrzeugen pro Tag frequentierte Landesstraße stellt nicht nur für den motorisierten Verkehr, sondern auch für Fußgänger und Radfahrer eine bedeutende Verbindung dar. Insbesondere ist sie wichtiger Bestand¬teil des regionalen Radverkehrsnetzes im Kreis Offenbach. Wie Posch mitteilte, ergaben Zählungen dass die L 3117 durchschnittlich von 180 Radfahrern am Tag befahren wird. Gemäß der Radwander- und Freizeitkarte des Kreises Offenbach war der betroffene Abschnitt als „Radwanderroute auf Seitenstreifen (Mehrzweckstreifen)" gekennzeichnet. Da sich dieses Teilstück außerhalb der geschlossenen Ortslage befindet, konnte eine Gefährdung des Radverkehrs durch den Kfz-Verkehr nicht ausgeschlossen werden. Der Hauptmangel bestand jedoch im fehlenden Lückenschluss des Radverkehrsnetzes zwischen den Städten Heusenstamm und Obertshausen in Form eines von der L 3117 baulich getrennten gemeinsamen Geh- und Radweges.
„Durch den Bau des Geh- und Radweges wird die Attraktivität der Verbindung nicht nur zwischen den beiden Städten erhöht, auch das Erreichen von an der Strecke gelegenen Einrichtungen, wie beispielsweise des Naherholungsgebietes Anglersee, wird verbessert", so der Minister.
Der Geh- und Radweg wird auf der nördlichen Seite der Landesstraße verlaufen. Wie Posch erläuterte, werden, um Eingriffe in ein Landschaftsschutzgebiet zu vermeiden, vorhandene Mehrzweckstreifen entlang der Landesstraße aufgelöst. Die dadurch eingesparte Breite wird zur Herstellung des Geh- und Radweges verwendet. Der Weg erhält eine durchgehende Breite von 2,25 Meter, von der Fahrbahn der Straße wird er durch einen 0,75 Meter breiten Sicherheitsstreifen getrennt. Im Einmündungsbereich L 3117/ "Im Birkengrund" wird zur sicheren Querung der Fu߬gänger und Radfahrer eine bereits vorhandene Querungshilfe genutzt.
Der Ausbau begann bereits Mitte August, damit eine Fertigstellung noch vor dem Winter möglich wird. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen sein.
Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung am 28.08.2009
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Hessen
Ausbau des Leinpfadradwegs zwischen Eltville und GeisenheimIm Rahmen seiner Sommerradreise hat Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch in Oestrich-Winkel den symbolischen ersten Spatenstich für den Beginn der Bauarbeiten an dem Leinpfadradweg zwischen Eltville und Geisenheim durchgeführt.
Nachdem die Planungen abgeschlossen sind, kann nun mit den Bauarbeiten begonnen werden. Wie Posch mitteilte, soll der ca. 12,5 Kilometer lange Ausbau des Leinpfadradwegs rechtzeitig zur Sommerreisezeit im Juli nächsten Jahres abgeschlossen sein. Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 2,5 Mio. Euro. und werden aus Mitteln des Bundesfernstraßenbaus finanziert.
„Das Rhein–Main–Gebiet mit seiner Vielzahl hochwertiger Arbeitsplätze ist auf ein adäquates Freizeitangebot angewiesen, zu dem auch ein qualitativ hochwertiges Radwegenetz zählt", so der Minister. Deshalb sei der Bau eines durchgehenden Radweges am Rhein Ziel der Landesregierung. Der Ausbau des Leinpfades stelle hierzu einen wichtigen Beitrag dar.
Ein weiterer wichtiger Teil dieses Projektes, das von der Landeregierung mit Nachdruck betrieben werde, sei der Bau des Radweges an der B 42 zwischen der Landesgrenze und Rüdesheim. Nach dem derzeitigen Zeitplan soll der Abschnitt zwischen Lorchhausen und Lorch Ende 2010 fertig gestellt sein. Mit der Fertigstellung des kompletten 11,3 Kilometer langen Radweges an der B 42 bis Rüdesheim werde in den Jahren 2011 / 2012 gerechnet. Zum Ausbau des Rheinradweges zähle auch die Herstellung des Radweges „Auf der Helling", der von der Stadt Wiesbaden mit Unterstützung des Landes durchgeführt werde.
Wie Posch weiter mitteilte, weist der Radverkehr mit ca. acht Prozent die höchsten jährlichen Steigerungsraten im Tourismus auf. Die Spanne der Ausgaben für eine Radreise liege zwischen 500 Euro (19 Prozent) und 3.000 Euro (13 Prozent). Im Durchschnitt betragen die Ausgaben bei Übernachtungen 62 Euro pro Person.
Der Ausbau des Leinpfads, der eine von Fußgängern und von Fahrradfahrern gleichermaßen beliebte Route. Ist, wird den Fahrradtourismus im Rheintal noch weiter aufwerten", so der Minister.
Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung am 30.08.2009
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Mecklenburg-Vorpommern
B 104: Bau eines Radwegs von Thurow nach BrüelAm 11. August 2009 begann der Bau des Radweges an der Bundesstraße 104 von Thurow nach Brüel (Landkreis Parchim). Verkehrsminister Volker Schlotmann meinte zum Baubeginn: "Zwischen Thurow und Brüel liegt ein Schulweg. Die Verkehrsbelastung auf der B 104 ist ziemlich hoch. Um die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder, Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, ist der Radweg notwendig. Zusätzlich wird das Radwegenetz auf der B 104 weiter ergänzt."
An der Einmündung nördlich der B 104 / Dorfstraße in Thurow beginnt der rund 600 Meter lange und 2,50 Meter breite Radweg. In Höhe der Zufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Brüel endet er und schließt gleich an einen vorhandenen Radweg an der B 104 in Richtung Brüel an. Die Kosten von rund 130.000 Euro übernimmt der Bund. Der Radweg wird bis Ende Oktober dieses Jahres fertig gestellt.
Als Ausgleichsmaßnahme werden sieben neue Laubbäume in die Lücken der bestehenden Allee entlang der B 104 gepflanzt. Voraussichtlich im Herbst 2010 wird mit der Ausgleichsmaßnahme begonnen.
Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr. 262/09 am 11.08.2009
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Mecklenburg-Vorpommern
Rügen: Lückenschluss für Ostseeküsten-Radweg zwischen Puddemin über Poseritz bis zur Abfahrt Glutzow HofEin neuer Radweg schließt auf Rügen eine Lücke im Fernradwegenetz. Der neue Radweg mit einer Gesamtlänge von 6,5 Kilometern wird in zwei Abschnitten von der Gemeinde Puddemin über Poseritz bis zur Abfahrt zum Glutzow Hof gebaut. "Dieser Streckenabschnitt gehört gleichzeitig zum Radfernweg Hamburg-Rügen und zum Ostseeküsten-Radweg", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag in Schwerin.
Für fast die Hälfte aller Deutschen zählt Fahrradfahren zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten. "Radtourismus gehört zu den Wachstumsmärkten der Tourismusbranche. Mecklenburg-Vorpommern setzt dabei auf eine gut ausgebaute Infrastruktur", sagte Seidel. "Der Bau von Radwegen bedeutet auch Aufträge für Unternehmen in der Region und sichert Arbeitsplätze."
Mit den Bauarbeiten wurde bereits begonnen. Der Streckenabschnitt befindet sich überwiegend auf einem ehemaligen Kleinbahndamm. Ein Bauabschnitt beginnt an der Kreisstraße RÜG 13 in Puddemin und endet am Hafen. Vom Puddeminer Hafen über Poseritz bis zur Gemeindestraße vor Glutzow Hof erstreckt sich der zweite Abschnitt. Der zwei Meter breite Radweg erhält einen Asphaltbelag mit entsprechender Entwässerung. Zusätzlich erfolgt eine Beschilderung und es werden Laub- sowie Wildobstbäume gepflanzt. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2010 vorgesehen.
Das Wirtschaftsministerium fördert die Investition in Höhe von rund 700.000 Euro mit einem Zuschuss von rund 430.000 Euro. Die Mittel werden aus der Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und dem "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER) bereit gestellt.
Mecklenburg-Vorpommern ist eine der beliebtesten deutschen Radreiseregionen. Immer mehr Hotels organisieren für ihre Gäste den Service rund ums Rad. Die Radroutenplanung kann in Mecklenburg-Vorpommern interaktiv im Internet oder per CD erfolgen, Radurlauber können sich zudem per GPS-Navigation durchs Land leiten lassen.
Dem Gast stehen derzeit sieben Radfernwege mit etwa 2.300 km Länge und 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometer Länge zur Verfügung. Der Radfernweg Hamburg- Rügen ist 520 und der Ostseeküsten-Radweg von Lübeck-Travemünde bis zum Seebad Ahlbeck 645 Kilometer lang. In die Radwege in Mecklenburg-Vorpommern wurden in den letzten 15 Jahren bei einer Förderung von fast 90 Millionen Euro rund 130 Millionen Euro investiert.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Nr. 221/09 am 11.08.2009
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Mecklenburg-Vorpommern
Neuer Radweg für die Seenplatte - Sicher radeln um Göhren-LebbinZwischen Penkow und Göhren-Lebbin wird eine Lücke im Radwegenetz des Müritzkreises geschlossen. "Mit dem Bau wird noch in diesem Jahr begonnen", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Montag in Göhren-Lebbin. Seidel übergab der Landrätin Bettina Paetsch eine Fördermittelzusage zum Bau des 1,8 Kilometer langen Radweges.
Der Radweg liegt in der Nähe der Ferienanlage "Land Fleesensee". Der neue Radweg wird auf einer Breite von 2,25 Meter mit einem Asphaltbelag ausgebaut. Er beginnt in Penkow am Abzweig von der Bundesstraße 192 entlang der Kreisstraße nach Göhren-Lebbin und endet an einem vorhandenen Radweg zum Golfplatz.
Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtinvestition in Höhe von rund 270.000 Euro mit 190.000 Euro aus der Gemeinschaftaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" sowie dem "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER).
"Radtourismus zählt zu den Wachstumsmärkten der Tourismusbranche", sagte Seidel. "Mecklenburg-Vorpommern setzt hier auf eine gut ausgebaute Infrastruktur und optimalen Service", sagte Seidel. "Fast die Hälfte der Deutschen radeln im Urlaub, nach Erhebungen des ADFC nutzen über 14 Prozent das Fahrrad sogar sehr häufig."
Im Herzen der Mecklenburger Seenplatte betreibt das Tourismusunternehmen TUI seit 2000 den ersten deutschen Robinsonclub und eine der größten deutschen Golfanlagen. Ein Dorfhotel, eine exklusive Wellness- und Spa-Anlage, ein Radisson SAS-Hotel, das im Juli 2009 eröffnete Iberotel, eine Tenne als Veranstaltungszentrum und eine Reitanlage runden das Gesamtportfolio ab.
"Dem Gast stehen derzeit sieben Radfernwege mit etwa 2.300 km Länge und 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometer Länge zur Verfügung." In die Radwege in MV wurden in den letzten 15 Jahren bei einer Förderung von fast 90 Millionen Euro rund 130 Millionen Euro investiert. Der Radtourismus ist mit geschätzten fünf Milliarden Euro Umsatz ein beträchtlicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Nr. 231/09 am 24.08.2009
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Mecklenburg-Vorpommern
Neuer Radweg an der L 04 in HeidhofEntlang der Landesstraße 04 nach Heidhof (Landkreis Ludwigslust) beginnen in dieser Woche die Bauarbeiten für einen neuen Radweg. Verkehrsminister Volker Schlotmann sagte dazu: "Mit dem Neubau des Radweges auf der Landesstraße 04 wird das Radfahren für alle Verkehrsteilnehmer wieder sicherer."
Der Radweg ist rund zwei Kilometer lang und verläuft nordöstlich der Landesstraße 04 vom westlichen Ortseingang Heidhof bis zum Knoten B 191 / L 04. Als sogenannter "einseitiger Zweirichtungsradweg" verläuft der Radweg an einer Fahrbahnseite entlang und wird in beide Richtungen befahren. Die Kosten für den Radwegebau von rund 300.000 Euro trägt das Land. Innerorts ist der Radweg 2,50 Meter und außerorts 2,25 Meter breit. Beginnend am Ortseingang Heidhof verläuft der Radweg rund 170 Meter durch Heidhof hindurch. Dort wird er an die bereits bestehende Fahrbahn der Landesstraße 04 angebaut. Durch neu zu setzende Bordsteine wird der Radweg von der Straße getrennt. Außerorts wird die Trasse nördlich der L 04 geführt, hinter der Allee und den Entwässerungsgräben. Zum Ende des Jahres wird der Radweg für den Verkehr freigegeben.
Neben dem Radwegebau werden Entwässerungskanäle für Straßen und Radwege in Heidhof gebaut. Als Ausgleichsmaßnahme werden elf neue Bäume gepflanzt und rund 4.200 Quadratmeter Strauchfläche angelegt. Am östlichen Bauende des Radweges – an der B 191 – schließt er an einen bereits bestehenden Radweg an. In westlicher Richtung ist langfristig eine Weiterführung des Radweges in Richtung Vielank / Lübtheen angedacht.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Nr. 263/09 am 11.08.2009
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Mecklenburg-Vorpommern
Ausbau der L 25 in der Ortsdurchfahrt Neustrelitz mit RadwegenAm 26. August 2009 beginnt der Ausbau der Penzliner Straße im Zuge der L 25 in der Ortsdurchfahrt Neustrelitz (Landkreis Mecklenburg-Strelitz). "Mit dem Ausbau kommen auch beidseitig Radwege hinzu. So können Radfahrer in Zukunft sicherer durch Neustrelitz fahren", sagte Verkehrsminister Volker Schlotmann.
Die Fahrbahn auf der Penzliner Straße wird von der Zufahrt eines Supermarktes bis zum Abzweig Tannenhof ausgebaut. Das vorhandene Pflaster wird durch eine Asphaltbefestigung ersetzt. Östlich der Fahrbahn wird vom Kreisverkehr bis zur neuen Einfahrt DRK-Krankenhaus ein getrennter Geh- und Radweg gebaut. Im Bereich des Krankenhauses wird zur sicheren Straßenüberquerung eine Mittelinsel errichtet. Auch in diesem Straßenabschnitt wird ein neuer Radweg gebaut. Ab dem Abzweig Tannenhof wird die vorhandene Buswendeschleife durch Bushaltestellen auf beiden Seiten der Straße ersetzt, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2010 fertig gestellt. Die Gesamtkosten von rund 550.000 Euro trägt überwiegend das Land. Die Stadt Neustrelitz beteiligt sich unter anderem mit den Kosten für die Anlage des neuen Gehwegs und dessen Beleuchtung.
Der Ausbau der Penzliner Straße erfolgt in drei Bauphasen zwischen der Einmündung des Supermarkts – als Bauanfang – und dem Anschluss der L 25 an die B 193 / Ortsumgehung Neustrelitz – als Bauende. Während der ersten beiden Bauphasen werden die Bauarbeiten meist unter Fahrbahnvollsperrung durchgeführt. In der dritten Bauphase – nachdem die Fahrbahn fertig gestellt ist – werden hauptsächlich Nebenarbeiten am Geh- und Radweg durchgeführt, so dass der Verkehr dann wieder laufen kann.
In der Penzliner Straße werden 29 Bäume, die bereits rund 135 Jahre alt sind, durch 126 junge Bäume ersetzt, die dann wieder eine geschlossene Allee bilden. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die vorhandene stark geschädigte Baumallee in dieser Form nicht erhalten bleiben kann, da viele Bäume akut stammbruchgefährdet sind. Um den Charakter einer geschlossenen Allee so schnell wie möglich zu erreichen, werden Bäume mit einem größeren Stammumfang – 18 bis 20 Zentimeter – gepflanzt, zusätzlich bleiben einige noch gut erhaltene Altbäume als sogenannte Baumtore erhalten.
Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr. 275/09 am 24.08.2009
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Mecklenburg-Vorpommern
Rügen: Lückenschluss für Ostseeküsten-Radweg zwischen Sellin und BinzZwischen den Ostseebädern Sellin und Binz auf der Insel Rügen wird von Sellin bis zur Kreuzeiche in der Granitz ein neuer Radweg gebaut. "Damit wird eine weitere Lücke auf dem Radfernweg entlang der Ostseeküste geschlossen. Der Streckenabschnitt gehört gleichzeitig zum Rügen-Rundweg auf der Insel", sagte der Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Samstag in Baabe.
Der neue Radweg mit einer Gesamtlänge von rund 2,7 Kilometer wird in drei Abschnitten errichtet und soll vor Beginn der nächsten Urlaubssaison fertig gestellt sein.
Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtinvestition in Höhe von über 430.000 Euro mit einem Zuschuss von rund 325.000 Euro. Die Mittel werden aus der Gemeinschaftsaufgabe zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und dem "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER) bereit gestellt. Der Ostseeküsten-Radweg ist insgesamt 645 Kilometer lang.
"Die Fern- und Radrundrouten werden zunehmend auch außerhalb der Hochsaison von den Urlaubern genutzt", sagte Seidel. "Je nach Jahreszeit sind tagsüber zwischen 300 und 800 Radfahrer auf der Stecke von Sellin nach Binz unterwegs." Der auszubauende Streckenabschnitt befindet sich überwiegend im Biosphärenreservat Südost Rügen. Er beginnt in Sellin an der Granitzer Straße und endet an der Wegekreuzung Kreuzeiche in der Granitz. Im Naturschutzgebiet wird eine wassergebundene Decke aufgetragen, außerhalb erhält der Radweg einen Bitumenbelag.
Für fast die Hälfte aller Deutschen zählt Fahrradfahren zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten. "Der Radurlauber von heute reist nicht mit dem Rad, weil er muss, sondern weil er es will", sagte Seidel. "Wir müssen den Service und die Radwegeinfrastruktur weiter verbessern."
Der Radtourismus gehört zu den Wachstumsmärkten der Tourismusbranche. Jeder Radtourist gibt rund 70 Euro täglich aus. Durchschnittlich werden für eine Radreise 1.200 Euro ausgegeben. Der Radtourismus ist mit geschätzten fünf Milliarden Euro Umsatz ein beträchtlicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland.
Radbegeisterten stehen in Mecklenburg-Vorpommern sieben Radfernwege mit etwa 2.300 km Länge und 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometer Länge zur Verfügung. Die Radroutenplanung kann im Nordosten interaktiv im Internet oder per CD erfolgen, Radurlauber können sich zudem per GPS-Navigation durchs Land leiten lassen. In die Radwege in MV wurden in den letzten 15 Jahren bei einer Förderung von fast 90 Millionen Euro rund 130 Millionen Euro investiert.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Nr. 236/09 am 29.08.2009
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Mecklenburg-Vorpommern
Neuer Radweg an der L 24 Röbel-Sietow (Landkreis Müritz)Schlotmann: Ausbau des Radwegenetzes an Mecklenburger Seenplatte geht voran
Am 31. August begannen die Bauarbeiten für den Radweg entlang der Landesstraße 24 von Röbel nach Sietow (Landkreis Müritz). "Mit dem Radweg wird die Verkehrssicherheit besonders für Radfahrer und Schulkinder erhöht. Auch für die touristische Erschließung der Mecklenburger Seenplatte ist der Ausbau des Radwegenetzes in diesem Gebiet bedeutend", sagte der Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann.
Der Radweg beginnt an der L 24 am Abzweig Gotthun. Er schließt an den bereits 2007 fertig gestellten Radweg vom Ortsausgang Röbel an und endet in der Ortschaft Sietow an der Einmündung der Neubaustraße. Auf der nordöstlichen Seite der L 24 hinter den Straßengräben führt der neue Radweg entlang und ist insgesamt rund 4,5 Kilometer lang. Die Gesamtkosten von rund 560.000 Euro werden vom Land getragen. Ziel ist es, den Radweg Ende Juni 2010 fertig zu stellen.
Die Landesstraße 24 verbindet die nördlich verlaufende Bundesstraße 192 mit der südlich gelegenen Bundesstraße 198. Des Weiteren dient die L 24 dem Raum Waren (Müritz) und dem Oberzentrum Neubrandenburg als Autobahnzubringer zur A 19. Der Bau des Radweges wurde notwendig, da in diesem Streckenabschnitt das Verkehrsaufkommen stark zugenommen hat. Mit der zunehmenden touristischen Erschließung der Mecklenburgischen Seenplatte gewinnt die L 24 zusätzlich an Bedeutung. Röbel ist für Sietow entlang der L 24 Schulstandort, so dass der Radweg den Schulweg von Sietow nach Röbel sichert.
Neben der Baumaßnahme mussten bereits 317 alte, überwiegend stammbruchgefährdete Pappeln gefällt werden. Nachdem der Radweg fertig gestellt ist, werden insgesamt 496 Alleebäume neu gepflanzt, so dass der Lückenschluss einer 2008 entstandenen Jungbaumallee zwischen Röbel und Sietow von sieben Kilometern Länge erreicht werden kann.
Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr. 284/09 am 28.08.2009
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Nordrhein-Westfalen
370.000 Euro für Radweg "Leezenpatt" in LünenDas Verkehrsministerium fördert den Bau eines Rad- und Fußweges an der Preußenbrücke über den Datteln-Hamm-Kanal in Lünen mit rund 370.000 Euro. "Nachdem sich die Stadt mit der DB AG und der Wasser- und Schifffahrtsdirektion geeinigt haben, können wir das Vorhaben nun zusätzlich in das Förderprogramm für den Kommunalen Straßenbau 2009 aufnehmen", sagte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper am 6. August in Düsseldorf.
Im Zuge des Ausbaus des Datteln-Hamm-Kanals war es der Stadt Lünen bisher nicht möglich, den Radweg "Leezenpatt" zu erhalten. Das hätte auch eine Lücke ins Radverkehrsnetz NRW gerissen. Nun wurde nun eine einfache und preiswerte Lösung gefunden: An die neue Eisenbahnbrücke wird ein Steg gehängt, der in den nächsten Wochen montiert wird. Die Gesamtkosten dafür betragen 661.000 Euro.
"Diese wichtige innerstädtische Radverbindung in Lünen ist nun gesichert. Ich freue mich, dass die Stadt als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise auch gezielte Investitionen für den Radverkehr tätigt", betonte Lienenkämper.
Insgesamt stellt das Land in diesem Jahr 155 Millionen Euro bereit, um die Verkehrssituation in den Städten und Gemeinden zu verbessern. Eine Liste aller geförderten Projekte finden Sie auf dieser Internetseite: http://www.mbv.nrw.de/verkehr/Strassenbau/Kommunaler_Strassenbau/index.php
Quelle: Ministerium für Bauen und Verkehr am 06.08.2009
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Rheinland-Pfalz
Landkreis Birkenfeld - Rund 290.000 Euro für Ausbau des Nahe-RadwegesDer rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Birkenfeld für den Ausbau des Nahe-Radweges zwischen Enzweiler und Oberstein sowie die Errichtung einer festen Brücke über die Nahe in Höhe der Hoppstädter Doppelschleife einen Zuschuss in Höhe von 288.600 Euro zugesagt.
Der vorhandene Radweg zwischen Idar-Oberstein und Hammerstein ist auf Grund großer Steigungsabschnitte für Familien und Senioren wenig attraktiv. Deshalb wurde bereits provisorisch eine alternative Radwegeführung zwischen den Stadtteilen Enzweiler und Oberstein mit einer Behelfsbrücke über die Nahe eingerichtet. Die stark frequentierte Alternativstrecke führt zum Teil über unbefestigte Wiesenwege und Schotterflächen und ist daher nicht gut befahrbar.
Durch die vorgesehene Maßnahme wird der provisorisch hergestellte Radwegeabschnitt zwischen Enzweiler und Oberstein auf einer Länge von rund 260 Metern und in einer Breite von 2,50 Metern ausgebaut. Die Behelfsbrücke wird durch eine Stahlbrücke ersetzt.
Der Ausbau des Nahe-Radweges als Teil des großräumigen Radwegenetzes ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur im Landkreis Birkenfeld, so Hering.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,Landwirtschaft und Weinbau am 11.08.2009
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Saarland
Neuer Rad- und Gehweg an der B269 zwischen Nalbach und KörprichDie Gemeinde Nalbach hat einen neuen Geh- und Radweg entlang der B269 zwischen Nalbach und Körprich erhalten. Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel hat am 27. August 2009 gemeinsam mit Bürgermeister Patrick Lauer die Verkehrsfreigabe erteilt.
"Die Landesregierung investiert große Summen in die Radinfrastruktur. Nicht nur für die Freizeit, sondern auch für den Alltag. Mit der heutigen Verkehrsfreigabe wird der Lückenschluss zwischen Körprich und Nalbach erreicht. Der Neubau ist zugleich Teil des Alltagradwegenetzes wie auch des touristischen Radwegenetzes im unteren Primstal zwischen Dillingen und Hüttersdorf", so Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel.
Der Minister betont insbesondere den hohen Stellenwert, den etwa das Thema Fahrradtourismus für das Saarland in den letzten Jahren bekommen hat: "Mit unserer Anfang Februar vorgestellten „Tourismusstrategie Saarland 2015" rücken wir deshalb das Saarland auch als Radfahrziel in den Fokus und stärken weiterhin durch gezielte Maßnahmen das Radwegenetz in unserem Land.
Die Länge des neuen kombinierten Geh- und Radweges beträgt rund 2880 Meter, die Ausbaubreite 2,25 Meter. Die Gesamtkosten des Projektes betragen rund 3.370.000 Euro.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft am 27.08.2009
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Saarland
Freigabe des PrimstalradwegesDas Saarland lockt inzwischen insbesondere mit einem national bedeutenden Radwegenetz mit über 700 Kilometern Streckenausdehnung. Eine gute Beschilderung und abwechslungsreiche Streckenführungen haben das Land in den Fokus reisefreudiger Menschen gerückt.
Die "Tourismusstrategie Saarland 2015" mit den Themen Fahrrad- und Wandertourismus, Kulinarik, Gesundheit und Wellness, Städte und Kultur sowie Tagungen und Kongresse wird uns weiter helfen, das Saarland immer mehr zu einer eigenständigen touristischen Marke zu entwickeln." Das sagte Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel anlässlich der Freigabe des Primstalradweges Dr. Hanspeter Georgi in der Gemeinde Nonnweiler am 31.07.2009.
Das Thema Fahrradtourismus hat für das Saarland in den letzten Jahren einen hohen Stellenwert bekommen. "Das hat viel mit Dr. Hanspeter Georgi zu tun. In seiner Amtszeit als Wirtschaftsminister hat er den Ausbau des Tourismus ganz oben auf die Agenda der Landesregierung gesetzt. Er hat Viele in der Region motiviert, mitzumachen, zu investieren und damit zum positiven Gesamtbild des Reiselandes Saarland beizutragen. Der Primstal-Radweg trägt deshalb seinen Namen und verbindet die wichtigen touristischen Regionen des Naturparks Saar-Hunsrück mit dem Verdichtungsraum an der Saar", so Minister Rippel weiter.
Durch den Primstal-Radweg wird sowohl das modellhafte Saar-Radland durch eine flache Talroute komplettiert als auch die Anbindung an den bei Hermeskeil bereits fertiggestellen Ruwer-Hochwald-Radweg in Rheinland-Pfalz ermöglicht.
"Nicht nur wegen der Fortschritte der letzten Jahre bin ich optimistisch, dass wir es insgesamt schaffen werden, den Tourismus im Saarland weiter zu stärken. Wir brauchen die damit verbundenen Arbeitsplätze dringend, um den wirtschaftlichen Strukturwandel des Landes weiter positiv gestalten zu können. Wichtig ist, dass alle, die im Land direkt oder indirekt mit Tourismus zu tun haben, auch mitziehen. Dafür sorgt unsere Tourismusallianz. Es freut mich deshalb, dass die Gemeinde Nonnweiler zusammen mit anderen Städten und Gemeinden des Landkreises diesen Weg beschreitet", so Minister Rippel abschließend.
Hintergrund:
Die Maßnahme beinhaltet als ersten Bauabschnitt den wassergebundenen Ausbau eines Forstweges zwischen Bierfeld und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Beginnend am schienengleichen Bahnübergang in Bierfeld verläuft der Forstweg größtenteils parallel zur ehemaligen Bahnstrecke in Richtung Hermeskeil. Der Forstweg wurde aus Gründen der Oberflächenentwässerung im sogenannten "Uhrglasprofil" ausgebaut.
Ausführung der Maßnahme wurde Anfang Juli 2009 abgeschlossen. Die Gesamtkosten der Teilmaßnahme liegen bei 300.000 Euro. Insgesamt sind 2,3 Millionen Euro für den Primstalradweg vorgesehen.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft am 04.08.2009
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Saarland
Neuer Radweg St. Wendel – Werschweiler an der L131Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel hat am 11. August 2009 in St. Wendel gemeinsam mit Bürgermeister Bouillon dem Landesbetrieb für Straßenbau als verantwortlichem Projektträger den Planfeststellungsbeschluss für den Bau eines Geh und Radweges entlang der L131 von St. Wendel in Richtung Werschweiler übergeben. Damit ist nach Ablauf der für alle Betroffenen laufenden Monatsfrist Baurecht bereit gestellt.
"Die Landesregierung investiert große Summen in die Radinfrastruktur, nicht nur für die Freizeit, sondern auch für den Alltag. Mit dem Baurecht beschleunigen sich die Dinge zum Bau des Radweges St. Wendel – Werschweiler jetzt zusehends. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) kann nun die Ausführungsplanung in die Hand nehmen und noch vor Ende dieses Jahres ausschreiben. Vergabe der Aufträge und Baubeginn wären dann abhängig von der Witterung im kommenden Frühjahr. Unser gemeinsames Ziel ist es, das Streckenstück zur Radtour-Saison im Sommer 2010 für den Verkehr freigeben zu können", erklärt Minister Joachim Rippel.
Der Minister betont insbesondere den hohen Stellenwert, den das Thema Fahrradtourismus für das Saarland in den letzten Jahren bekommen hat: "Mit unserer Anfang Februar vorgestellten "Tourismusstrategie Saarland 2015" rücken wir deshalb das Saarland auch als Radfahrziel in den Fokus und stärken weiterhin durch gezielte Maßnahmen das Radwegenetz in unserem Land. Das Touristische Radwegenetz hat bisher eine Gesamtlänge von über 705 Kilometern. Mehrere beliebte Fahrradrouten und auch Wanderwege berühren die L131. Der Lückenschluss zum Panoramaweg bringt mehr Komfort für Aktivurlauber. Gerade für den Landkreis St. Wendel liegen im Segment Aktivurlaub gute Entwicklungschancen."
Die "Tourismusstrategie Saarland 2015" mit den Themen Fahrrad- und Wandertourismus, Kulinarik, Gesundheit und Wellness, Städte und Kultur sowie Tagungen und Kongresse werde dazu beitragen, das Saarland immer mehr zu einer eigenständigen touristischen Marke zu entwickeln.
Minister Rippel und Bürgermeister Bouillon besichtigen auch die Baustelle des "Doppelkreisels" in St. Wendel. Zur Verbesserung des Verkehrsablaufes im Bereich des Knotenpunktes B41 / B269 / L131 / August-Balthasar-Straße ist die Umgestaltung mittels zweier Kreisverkehrsplätze an den Anschlussästen der B41 vorgesehen. "Diese Neugestaltung ist für die weitere Entwicklung in der Stadt St. Wendel von großer Bedeutung. Denn die dazwischen liegende Einmündung der August-Balthasar-Straße wird baulich so umgestaltet, dass nur noch ein rechtsgerichtetes Ein- und Abbiegen möglich ist und verbessert und sichert damit wesentlich die verkehrliche Situation", so der Minister.
Weiterhin wird die B269 im Bereich von dem bestehenden Kreisverkehrsplatz Dortmunder Straße (AlphaTecc) bis zu den beiden neuen Kreisverkehrsplätzen in Teilbereichen grundhaft saniert und mit einer neuen Deckschicht versehen. Im Zuge dieser Maßnahme werden in der B269 bestehende, nicht mehr benötigte Einmündungen zurückgebaut sowie ein neuer Anschluss zur besseren Erschließung des ehemaligen Kasernengeländes angelegt. Des Weiteren wird das Bauwerk über die B41 instand gesetzt. Zurzeit erfolgen bereits die ersten Arbeiten zur Umverlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen als Vorabmaßnahme.
Minister Rippel gibt einen Ausblick über den weiteren Ablauf der Arbeiten. Die Sanierungsarbeiten des Bauwerkes über die B41 beginnen Mitte – Ende August 2009. Noch in diesem Herbst, wird die Sanierung der Stecke der B269 zwischen dem bestehenden Kreisverkehrsplatz Dortmunder Straße bis zum Schwimmbad erfolgen. "Anfang 2010, abhängig von der Witterungsperiode, erfolgt dann die Umgestaltung des Knotenpunktes zum Doppelkreisel", so der Minister abschließend. Die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen insgesamt rund 2,24 Millionen Euro.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft am 11.08.2009
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Saarland
Blieskastel: Neuer Geh- und Radweg an der L 111Die Stadt Blieskastel hat einen neuen Geh- und Radweg entlang der L 111 zwischen Niederwürzbach und Lautzkirchen erhalten. Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel hat am 21. August 2009 gemeinsam mit Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener die Verkehrsfreigabe erteilt.
Mit der heutigen Verkehrsfreigabe wird der Lückenschluss zwischen Niederwürzbach und Lautzkirchen erreicht. "Er ist aus Verkehrssicherheitsgründen unumgänglich sowie im Interesse der Radverkehrsförderung. Die Landesregierung investiert große Summen in die Radinfrastruktur. Nicht nur für die Freizeit, sondern auch für den Alltag", erklärte Minister Rippel.
Der Minister betont insbesondere den hohen Stellenwert, den etwa das Thema Fahrradtourismus für das Saarland in den letzten Jahren bekommen hat: "Mit unserer Anfang Februar vorgestellten "Tourismusstrategie Saarland 2015" rücken wir deshalb das Saarland auch als Radfahrziel in den Fokus und stärken weiterhin durch gezielte Maßnahmen das Radwegenetz in unserem Land. Das Touristische Radwegenetz hat bisher eine Gesamtlänge von über 705 Kilometern. Gerade für das Bliestal liegen im Segment Aktivurlaub gute Entwicklungschancen."
Die "Tourismusstrategie Saarland 2015" mit den Themen Fahrrad- und Wandertourismus, Städte und Kultur, Tagungen und Kongresse sowie den Ergänzungsthemen Kulinarik, Gesundheit und Wellness werde dazu beitragen, das Saarland immer mehr zu einer eigenständigen touristischen Marke zu entwickeln.
Die Länge des neuen kombinierten Geh- und Radweges beträgt rund 1.000 Meter, die Ausbaubreite 2,50 Meter. Um ein gefahrloses Überqueren der Landstraße zu gewährleisten, wurde im Anschluss an die Einmündung Breitermühle eine Überquerungshilfe gebaut. Die Gesamtbaukosten betragen rund 900.000 Euro.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft am 21.08.2009
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Sachsen
Bundesstraße 92 in Elsterberg - Streckenteil des Elsterradweges ausgebautVerkehrsfreigabe in Elsterberg
Hoch über der Weißen Elster: Wer von Gera in Richtung Plauen unterwegs ist, muss sich ab sofort nicht mehr durch das eng bebaute Stadtzentrum von Elsterberg quälen. Nachdem Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD) heute zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Rolf Schwanitz (SPD) den zweiten Bauabschnitt der B 92 Ortsumgehung Elsterberg für den Verkehr freigegeben hat, können nun die Elsterberger und ihre Gäste, aber auch Autofahrer mit anderen Fahrtzielen einen malerischen Blick auf das vogtländische Städtchen genießen.
"Die neue Straßenführung führt den Verkehr nun in einem eleganten Bogen auf die südliche Uferseite und eröffnet jedem einen traumhaften Blick auf die Stadtsilhouette und die Flusslandschaft. Ich bin mir sicher, dass diese Perspektive nicht nur heute ein begehrtes Fotomotiv ist", so der Minister. "Mit der Ortsumgehung erhält Elsterberg eine leistungsfähige Verkehrsanbindung, von der Einwohner und Unternehmen aus Stadt und Umland in gleichem Maße profitieren werden."
Mit dem Neubau wurde die Bundesstraße 92 auf das südliche Flussufer der Weißen Elster und aus der Elsterberger Innenstadt herausverlegt. Kernstück des rund 850 m langen Bauabschnittes ist die 175 m lange Brücke über die Weiße Elster und die Anlagen der Vogtlandbahn. Darüber hinaus wurde als Streckenteil des Elsterradweges ein 500 m langer und 2,50 m breiter Rad-/Gehweg auf der Seite des Triebitzbaches angelegt. Ausgleichs-, Ersatz- und Gestaltungsmaßnahmen sollen den Eingriff in den Naturhaushalt kompensieren und passive Maßnahmen zum Lärmschutz beitragen. Die Kosten belaufen sich auf rund 8,6 Mio. Euro. Davon kommen 7,3 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt, 1,2 Mio. Euro trägt die Deutsche Bahn AG und 0,1 Mio. Euro gibt der Freistaat Sachsen dazu.
Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit am 28.08.2009
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Thüringen
L 1076: Baubeginn für Radweg zwischen Hermsdorf-Süd und MörsdorfVerkehrsstaatssekretär Roland Richwien hat am 19. August 2009 den symbolischen ersten Spatenstich für den Bau des Radweges zwischen Hermsdorf-Süd und Mörsdorf vorgenommen.
"Immer mehr Einwohner und Touristen sind in Thüringen mit dem Fahrrad unterwegs. Um zu gewährleisten, dass sie auch sicher an ihr Ziel kommen, fördert der Freistaat Thüringen intensiv und aktiv den Ausbau des Radwegenetzes. Ich freue mich sehr, dass mit dem Bau des dringend notwendigen Radweges zwischen Hermsdorf und Mörsdorf nun begonnen werden kann. Dieser Bauabschnitt wird bereits im Herbst Touristen und Einheimische durch das Holzland führen", so Richwien vorab.
Der Radweg zwischen Hermsdorf-Süd und Mörsdorf führt entlang der Landesstraße L 1076. Der Bau erfolgt in zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt ist etwa 1.500 Meter lang. Er beginnt an der Waldgrenze, endet an der Gemeindestraße nach Mörsdorf und beinhaltet eine Überquerung der L 1076 für Radfahrer und Fußgänger. Die Fertigstellung für diesen ersten Bauabschnitt ist bereits für Oktober 2009 vorgesehen.
Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich auf 1.270 Metern zwischen der Autobahnabfahrt Hermdorf-Süd bis zur Waldgrenze. Der Baubeginn ist hier für Mai 2010 geplant.
Rund 257.000 Euro Gesamtkosten sind für den Radweg zwischen Hermsdorf-Süd und Mörsdorf entlang der L 1076 veranschlagt. Die Kosten werden vollständig vom Freistaat Thüringen getragen.
Quelle: Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien am 18.08.2009
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