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Niederlande: Radschnellwege lohnen sich

Wie das niederländische Büro Goudappel mithilfe eines Verkehrsmodells errechnet hat, ist der Gewinn, der Radschnellwegen zugerechnet werden kann, beträchtlich größer als die anfallenden Kosten.

Quelle:

Niederländischer Fietsberaad (www.fietsberaad.nl) / am 16.03.2011

Wie der niederländische Fietsberaad berichtet, sollen in den kommenden Jahren in den Niederlanden rund 100 Millionen Euro in Radschnellwege investiert werden.

Dadurch werden zukünftig jährlich 144 Millionen Euro generiert: durch Reisezeitgewinne, bessere Gesundheit und Gewinne für die Umwelt. Das hat das Büro Goudappel Coffeng mithilfe eines Verkehrsmodells im Rahmen des Projekts Fiets filevrij! - 'Bereikbaarheid door snelle fietsroutes' errechnet.

Zwei Szenarien wurden durchgerechnet:
  • Szenario 1 - Anlage von 675 km Radschnellwegen
  • Szenario 2 - Anlage von 675 km Radschnellwegen + Annahme, dass im Jahr 2020 rund 50 Prozent der Fahrrad-Wege mit E-Bikes gemacht werden

Der Anteil von Auto-Wegen nimmt im ersten Szenario um 0,7 Prozent ab, beim E-Bike-Szenario sogar um 1,6 Prozent. Der Anteil von Wegen, die mit dem ÖV gemacht werden, nimmt um 0,9 Prozent (Szenario 1) bzw. um 2,7 Prozent (Szenario 2) ab. Der Anteil von Fahrrad-Wegen steigt um 1,3 Prozent (Szenario 1) bzw. um 3,3 Prozent (Szenario 2).

Das Büro schaute auch nach Mobilitätseffekten, vor allem in der Region Rotterdam/ Den Haag. Dort würde der Autogebrauch um 1,4 Prozent (Szenario 1) respektive 2,3 Prozent (Szenario 2) abnehmen. Der Anteil an Fahrrad-Wegen stiege dort um 2,2 Prozent (Szenario 1) bzw. 3,8 Prozent (Szenario 2).

Durch bessere Radverkehrsinfrastrukturen nimmt die Auto-Reisezeit infolge geringerer Staus in den gesamten Niederlanden um 3,8 Millionen Stunden (Szenario 1) bzw. um 9,4 Millionen (Szenario 2) ab. Ausgehend von der Schätzung, dass die Auto-Reisezeit pro Stunde 10 Euro kostet, entspräche das einem Umsatz von 40 Millionen Euro per Jahr beim ersten Szenario, beim E-Bike-Szenario sogar 100 Millionen Euro.

Durch Gesundheitseffekte können laut Modellrechnung beim E-Bike-Szenario nochmals 250 Millionen Euro sowie 8 Millionen Euro durch CO2-Reduktion gespart werden. Insgesamt könnten so 385 Millionen Euro eingespart werden. Beim E-Bike-Modell kommt das Büro Goudappel so auf einen Erlös von jährlich 144 Millionen Euro.

Download Rapport: Workshop fietssnelwegen 1 maart: Wat levert het op? Toelichting berekeningen
Opdrachtgever(s): Fietsfilevrij; Kenmerk: CPX004/Huh/0113; Datum publicatie: 28 februari 2011; Projectteam opdrachtgever(s): Willem Goedhart, Freerk Veldkamp; Projectteam Goudappel Coffeng: Richard ter Avest, Ron Bos, Hans Huisman, Bastiaan Possel
Projectomschrijving: Berekening van de effecten van fietssnelwegen en hogere fietssnelheden. Trefwoorden ruimtelijke ordening, groeikernen, Vinex-locaties, fietssnelwegen, elektrische fiets, nationaal model, economie, bereikbaarheid, gezondheid, milieu klimaat, opbrengsten


Weitere Informationen: - - - - -

Zur Original-Fietsberaad-Mitteilung

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Termin-Hinweis: Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung laden ein zu einem bundesweiten Fachdialog zu Radschnellwegen mit internationalen/nationalen Experten und Fachbeiträgen am 23. November 2011 bei der Region Hannover.
Programm und Anmeldung: www.nationaler-radverkehrsplan.de/termine/termin.php?id=3305

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