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Bremen: Inbetriebnahme der ersten automatischen Fahrradzählstelle

Verkehrssenator Lohse weiht Fahrradzählstelle ein. Sieben weitere Zählstellen sollen Daten für eine zukunfstorientierte Verkehrsplanung liefern.

Quelle:

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr am 21.09.2011

Nach der Eröffnung der Fahrradstraße in der Wachmannstraße in der letzten Woche wurde am 21.9.2011 ein weiterer Baustein zum Ausbau der Fahrradinfrastruktur durch Umweltsenator Dr. Joachim Lohse freigegeben: eine Fahrradzählstelle auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke/ Ecke Franziuseck. Es sind zusätzlich sieben weitere automatische Fahrradzählstellen im gesamten Stadtgebiet geplant.

"Das Umweltressort verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, den Fahrradverkehr zu fördern und den Anteil des Fahrrads am Gesamtverkehr weiter zu erhöhen. Für eine zukunfstorientierte Verkehrsplanung brauchen wir Daten und Fakten über den Radverkehr. Deshalb wird die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer an bedeutenden Stellen des Radwegenetzes in Zukunft automatisch gezählt.", sagte Senator Dr. Joachim Lohse.

An maßgeblichen Stellen des Wegenetzes sollen in Zukunft die Radverkehrsströme kontinuierlich erfasst werden, so dass erkennbar wird, wie viele Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer tagtäglich auf den einzelnen Strecken unterwegs sind. Die erhobenen Daten können für unterschiedliche Zeitfenster (Stunde, Tag, Monat, Jahr) dargestellt und ausgewertet werden, um die Entwicklung des Radverkehrs zu ermitteln.

Gezählt wird mittels Zählschleifen, die unter dem Pflaster verlegt sind. Sie können Fahrräder von anderen Verkehrsmitteln unterscheiden und auch die Fahrtrichtung registrieren. Die Daten werden dann an die Verkehrsmanagementzentrale übermittelt und können im Internet präsentiert werden.

Vor der Wilhelm-Kaisen-Brücke wird die Gesamtzahl der an dieser Stelle vorbeifahrenden Räder für alle sichtbar auf einer Stele angezeigt. Abzulesen ist der Tageswert sowie der erreichte Jahreswert, jeweils gemessen ab dem 1. Januar.

Damit wird den Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern an einer Stelle mit sehr hohem Radverkehrsaufkommen die Bedeutung ihres Verkehrsmittels angezeigt, verbunden mit einem Dankeschön dafür, dass sie damit zum Umweltschutz beitragen. Die Stele wirbt so dauerhaft für den Fahrradverkehr.

Aufgrund der technisch anspruchsvollen Erfassung des Radverkehrs an der Zählstelle wird zunächst in einem vierwöchigen Probebetrieb die Genauigkeit der Zählergebnisse überwacht und wenn nötig nachjustiert.

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