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Thüringen: Machbarkeitsstudie zu Rad- und Wanderweg am Hohenwartesee

Die Kosten für den Bau des 43 und 55 Kilometer langen Rad- und Wanderweges würden je nach Streckenführung zwischen 3,7 und 16 Millionen Euro betragen.

Quelle:

Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr (www.thueringen.de) am 29.09.2011

Gründung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft "Thüringer Meer"

"Thüringen liegt am Meer! Dieser kurze Slogan sagt viel über das landschaftliche Potenzial der Stauseeregion an der Saale. Es gilt, einerseits diese Schönheit und Einzigartigkeit zu bewahren, gleichzeitig aber den dortigen Tourismus attraktiver und zu einem Motor für die ganze Region zu machen. Hierzu wird die Kommunale Arbeitsgemeinschaft, die sich heute gründet, ein Regionales Entwicklungskonzept erarbeiten. Ein Baustein dieses Konzepts könnte ein Rad- und Wanderweg rund um den Hohenwartestausee werden", sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Marion Eich-Born, am 29. September 2011 auf Schloss Burgk bei der Vorstellung einer Machbarkeitsstudie zu diesem Rundweg.

Die Studie im Auftrag des Landesentwicklungsministeriums hat verschiedene Streckenvarianten unter Einbeziehung vorhandener Wege und der Anbindung von touristischen Zielen der Region untersucht. Dabei wurden Kosten-, Verkehrs- und Umweltaspekte und der Steigungsgrad der Strecken berücksichtigt. Der gesamte Weg wurde in neun einzelne Gebietsabschnitte unterteilt. Hierdurch sind die untersuchten Streckenabschnitte in vielen Varianten miteinander kombinierbar. Die Kosten für den Bau des Rad- und Wanderweges würden je nach Streckenführung zwischen 3,7 und 16 Millionen Euro betragen. Die Länge variiert zwischen 43 und 55 Kilometern. Die Studie macht aus der Vielzahl der Varianten zwei beispielhafte Vorschläge, die die Kostenvorteile eines Höhenweges, der auch eine größere Anzahl touristischer Ziele erschließt, mit der gewünschten ufernahen Wegeführung kombiniert. Die Kosten dieser Varianten liegen zwischen 3,7 und 6 Millionen Euro.

"Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) muss nun prüfen, welche jeweilige Variante der untersuchten Streckenabschnitte die gewünschten touristischen Ziele am besten erfüllt", sagte die Staatssekretärin. "Darum freue ich mich, dass heute die Anrainergemeinden der Saalekaskaden mit dem Saale-Orla-Kreis und dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt diese KAG gegründet haben. Wir wollen die Grundlagen für infrastrukturelle Projekte schaffen, die dann wünschenswerten privatwirtschaftlichen Zukunftsinvestitionen den Weg ebnen. Für die Thüringer Landesregierung koordiniert das Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr ressortübergreifend die Zusammenarbeit und wird die Erstellung eines gemeinsamen, kreisübergreifenden Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) auch finanziell fördern. Unter Einbeziehung der touristischen Verbände und Akteure, sowie der zahlreichen privaten Vereine und Initiativen soll ein Handlungsleitfaden entstehen, der bis 2014 die Grundlagen dafür schafft, Deutschlands größte Stauseeregion zu einem anerkannten Ort für Tourismus, Gesundheits- und Freizeitsport sowie ‚erlebbaren Naturschutz' zu entwickeln", so Dr. Eich-Born weiter.

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