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Termine

11.01.2012-29.02.2012

Eine Stadt fährt Rad: Kultur - Design - Stadtentwicklung - Beispiel Kopenhagen

Ausstellung über die Radkultur von Kopenhagen + Debatte zur Zukunft der urbanen Mobilität am 9. Februar

Veranstaltungsort: Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstrasse 1
10787  Berlin
Veranstalter: Die Ausstellung ist eine Koproduktion zwischen der Dänischen Botschaft in Berlin, dem Verkehrszentrum Kopenhagens und dem Dänischen Fahrradverband mit dem Cycling Embassy sowie Cecilia Vanman, Autorin von „City of Bicycles“ und Michael Colville-Andersen/Copenhagenize Consulting.
Ansprechpartner: Presse- und Kommunikationsattaché Birgit Stöber, Tel.: 030-50502203
E-Mail: birsto@um.dk
Weitere Informationen: www.copenhagenize.com
www.daenemark.org
www.ambberlin.um.dk/de
www.nordischebotschaften.org/felleshus/veranstaltungen/ausstellungen
EINE STADT FÄHRT RAD – Kultur – Design – Stadtentwicklung – Beispiel Kopenhagen
Ausstellungsperiode: 11. Januar bis 29. Februar


Hat Kopenhagen eine besondere Radkultur? Oder fahren einfach nur sehr viele Menschen Fahrrad? Können andere Städte von Kopenhagen lernen?

Anlässlich der dänischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2012 macht sich die Dänische Botschaft daran, diese Fragen zu beantworten in einer eigens für das Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin produzierten Ausstellung. „Eine Stadt fährt Rad – Kultur – Design – Stadtentwicklung – Beispiel Kopenhagen“ zeigt, warum so viele Kopenhagener auf das Fahrrad als Transportmittel im Alltag schwören.

In der Ausstellung kommen Politiker, Stadtplaner, Architekten, Blogger und Fahrradaktivisten zu Wort. So zeigt Michael Colville-Andersen in seinen Blogs, das in Kopenhagen nicht nur in sportlicher Regenkleidung geradelt wird, sondern auch im Anzug und mit hochhackigen Schuhen. Und nicht nur im Sommer, sondern auch im Schneesturm. In Lastenfahrrädern werden nicht nur Kinder transportiert, sondern auch die Freundin, der Hund und der Kinderwagen.

Auch die neue, dänische Regierung hat sich das Radeln ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt – für lebenswertere Städte, für das Klima, für die Gesundheit.

"Eine schöne Stadt ist eine Stadt, wo viele Menschen gerne zu Fuß gehen oder Radeln", sagt der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl. Und die Stadt Kopenhagen lässt sich einiges einfallen, um mehr Menschen zum "Umsatteln" zu bewegen. Was eine Karmarazzia ist, wie schräggestellte Mülleimer aussehen und was eine Fahrradautobahn ist, kann man auch in der Ausstellung erfahren. Coole Fahrräder von dänischen Herstellern dürfen natürlich auch nicht fehlen. Etablierte Namen wie Sögreni, Christiania und Nihola, aber auch Neustarts wie Velorbis, Goodmorning Technology und Hr. Velo, sowie Produzenten, die soziales Engagement mit Radproduktion verbinden (Baisikeli), sind mit dabei. Beispiele innovativer Fahrrad-Ausstattung zeigt Veksø, die auch hinter dem Konzept der Fahrradbilanz für Städte stehen.

Kopenhagen, Berlin und München stehen auf einer Top-fünf-Liste der fahrradfreundlichsten Städte in Europa, aber vielleicht kann sich Berlin doch noch etwas abgucken? Reinschauen ins Felleshus der Nordischen Botschaften ab dem 11. Januar 2012!

Debatte zur Zukunft der urbanen Mobilität am Donnerstag, dem 9. 2. 2012 um 18.30 mit u. a. Michael Cramer MdEP Grüne, Burkhard Horn Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Michael Colville-Andersen Copenhagenize Consulting und Tina Saaby, Stadtarchitektin Kopenhagen. Anmeldung unter: birsto@um.dk