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Radwegebau in den Bundesländern

Juli 2015

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Baden-Württemberg

Öhringen bekommt Ohrntalradweg

Im idyllischen Ohrntal im Landkreis Schwäbisch Hall überreichte Staatssekretärin Gisela Splett dem Öhringer Oberbürgermeister Thilo Michler einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 1,15 Millionen Euro für den Neubau des Ohrntalradwegs zwischen Ohrnberg und Unterohrn. "Mit dem Bau des Radwegs wird ein großes Stück mehr Sicherheit für alle Radfahrerinnen und Radfahrer erlangt. Es freut mich, dass ich heute der Stadt Öhringen die Unterstützung des Landes für diese Baumaßnahme zusichern kann", so Splett.

Regierungspräsident Johannes Schmalzl sagte: "Vom Neubau des Ohrntalradwegs zwischen den Öhringer Teilorten Ohrnberg und Unterohrn profitieren alle Verkehrsteilnehmer. Es freut mich, dass mit dem heutigen Spatenstich ein lange gehegter Wunsch der Stadt verwirklicht und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer im landschaftlich reizvollen Ohrntal verbessert wird."

"Der neue Radweg trägt spürbar zur Verkehrssicherheit bei und schließt auch in touristischer Hinsicht eine Lücke im Radwegenetz der Region. Wir sind sehr froh und dankbar, dass das Land Baden-Württemberg und der Hohenlohekreis die Umsetzung des enorm wichtigen Vorhabens fördern und dadurch möglich machen", freute sich Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler.

Die Verbindung zwischen dem Kocher-Jagst-Radweg und dem durch Öhringen führenden Kraichgau-Hohenlohe-Radweg in Ost-West-Richtung erfolgt derzeit zwischen Ohrnberg und Unterohrn auf der kurvenreichen K 2384, die dem Lauf der Ohrn folgt. Der Ohrntalradweg verbindet somit die beiden Landesradfernwege, die auch Teil des RadNETZes Baden-Württemberg sind. Die Bedeutung für den Radverkehr hat die Stadt veranlasst, für die rund 6 Kilometer lange Strecke eine Radwegplanung vorzulegen.

Die Maßnahme wurde vom MVI in das Förderprogramm 2014/18 für kommunale Radverkehrsinfrastruktur mit förderfähigen Kosten von 2,297 Millionen Euro aufgenommen und soll 2015/16 von der Stadt realisiert werden. Der Zuschuss beträgt 1,149 Millionen Euro. Der neue Radweg durch das Ohrntal wird soweit möglich auf vorhandenen Brücken und Wegen geführt, um die Eingriffe in Natur und Landschaft möglichst gering zu halten. Die Ohrn wird von dem neuen Radweg zehnmal gequert. Dreimal können vorhandene Brücken genutzt werden. Sieben neue Radwegbrücken werden errichtet. Insgesamt trägt die Maßnahme zu einer Steigerung der Attraktivität Öhringens und der Region sowohl für sportlich ambitionierte Radfahrerinnen und Radfahrer als auch für Familien mit Kindern bei. Wichtig ist die Investition vor allem auch hinsichtlich der Landesgartenschau 2016 in Öhringen.

Der Zuschuss stammt aus Mitteln, die der Bund den Ländern nach dem Entflechtungsgesetz zur Verfügung stellt. Das Land fördert damit über Zuwendungen nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) wichtige kommunale Projekte zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse.

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur am 31.07.2015

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Baden-Württemberg

Erhöhung des Radverkehrsetats in Stuttgart - Stadt plant 36 Hauptradrouten - Radverkehrsanteil soll verdoppelt werden

Erhöhung des Radverkehrsetats

Die Förderung des Radverkehrs hat in Verbindung mit der steigenden Verbreitung von Pedelecs ein großes Potenzial zur Verbesserung der Luftqualität. Land und Stadt streben eine Verdoppelung des Radverkehrsanteils gegenüber 2008 bzw. 2010 bis zum Jahr 2020 an.

Zu diesem Zweck strebt die Landeshauptstadt an, die Finanz- und Personalausstattung sukzessive zu erhöhen und im Rahmen eines Stufenplans die Empfehlungen des Nationalen Radverkehrsplans zu erreichen. Das Land unterstützt kreisgrenzenüberschreitende schnelle Radwege im Rahmen des Radverkehrsprogramms ab 2016.

Mit dieser konzertierten Herangehensweise sollen im Rahmen des Stufenplans die geplanten 36 Hauptradrouten durch die Stadt verwirklicht werden. Zudem soll ein Kreuzungsprogramm zur Beschleunigung und Sicherheitserhöhung des Radverkehrs verwirklicht werden. Die Verbreitung von Pedelecs wird durch die Ausweitung sicherer Abstellmöglichkeiten unterstützt.

Bus- und Radspuren

Bus- und Radspuren auf Straßen fördern und beschleunigen emissionsarme Fortbewegungsmittel wie den öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) oder den Fahrradverkehr. Damit wird ein Anreiz geschaffen, vom motorisierten Individualverkehr auf den Umweltverbund (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) umzusteigen. Die Stadt plant eine Ausweitung der Bus- und Radspuren.

Bessere Nahmobilität – Förderung des Fußverkehrs

Gute Bedingungen für Fußgänger ("walkability"), eine gute Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und kompakte Siedlungsstrukturen tragen zur Reduzierung des motorisierten Verkehrs bei. Die Landeshauptstadt wird Anfang 2016 ein Fußverkehrskonzept in Auftrag geben, das als Grundlage für ein Investitionsprogramm Fußverkehr dienen soll. Parallel werden die Programme zur Optimierung von Querungen, zur Schaffung von barrierefreien Übergängen und Haltestellen sowie zur Unterhaltung der "Stäffele" fortgesetzt. Die Stadt wird außerdem im Rahmen des Landesprogramms "Fußverkehrs-Checks" die Situation für Fußgänger in Teilen der Stadt bezirke West und Süd untersuchen.

Download des ausführlichen Konzeptes mit allen Maßnahmen: Konzept Luftreinhaltung für die Landeshauptstadt Stuttgart - Konkretisierende Stellungnahme für die Europäische Kommission (Stuttgart, 27.07.2015)

Quelle: Ministerium für Verkehrs und Infrastruktur und Regierungspräsidium Stuttgart: Konzept Luftreinhaltung für die Landeshauptstadt Stuttgart am 29.07.2015

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Bayern

Freistaat Bayern beteiligt sich mit 85.000 Euro am Pilotprojekt für Radschnellwege im Bereich Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach - Erkenntnisse für andere Regionen in Bayern erwartet

Radschnellwege können in Regionen mit starken Pendlerströmen die Entscheidung, auf das Fahrrad umzusteigen, erleichtern. Wo entsprechende Radschnellwege sinnvoll sind und wie diese ausgebaut sein müssten – das soll im Rahmen des Pilotprojekts Radschnellwege der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Herzogenaurach und Schwabach sowie der Landkreise Fürth, Erlangen-Höchstadt, Nürnberger Land und Roth untersucht werden. Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat am 17. Juli 2015 gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly, das Pilotprojekt vorgestellt. Herrmann: "Ich erwarte, dass wir durch das Pilotprojekt Erkenntnisse gewinnen werden, die sich bayernweit zur Stärkung des Radverkehrs nutzen lassen. Deshalb beteiligen wir uns mit insgesamt maximal 85.000 Euro an der von den Pilotkommunen bereits in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie sowie der anschließenden konkreten Streckenplanung."

Die Radschnellwege sollen außerorts über selbständige, bevorrechtigte oder kreuzungsfreie Trassen, getrennt vom Fußgängerverkehr verlaufen. Dabei sollten die Fahrbahnen möglichst so breit sein, dass ein sicheres und gefahrloses Überholen und Begegnungsverkehr möglich sind. Besonders wichtig ist es, dass die Radschnellwege nicht am Beginn der Bebauung enden, sondern auch innerhalb bebauter Gebiete über geeignete Routen mit möglichst hoher Bevorrechtigung weitergeführt werden können. Nur so könne gewährleistet werden, dass die Strecken attraktiv sind und gut von den Radlern angenommen werden. Dr. Maly: "Schnelle und gut ausgebaute Radverbindungen zwischen den Zentren der Städte im Ballungsraum und den Landkreisen sind ein wichtiger Baustein zur Abwicklung der enormen Pendlerströme und ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Region."

Der Freistaat Bayern investiert seit Jahren kräftig in die Radwegeinfrastruktur. Auch in den Jahren 2015 bis 2019 sollen wieder mehr als 200 Millionen Euro in den Ausbau von Radwegen entlang von Bundes- und Staatsstraßen investiert werden. "Damit wollen wir vor allem vorhandene Lücken im Radwegenetz schließen und somit die Verkehrssicherheit für Radler und letztlich alle Verkehrsteilnehmer weiter verbessern", so Herrmann weiter.

Weitere Informationen zum Radverkehr und zum Radschnellwege-Projekt in Bayern:

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr am 17.07.2015

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Bayern

Verkehrsfreigabe Geh- und Radweg zwischen Aidhausen und Wettringen

Verkehrsfreigabe Geh- und Radweg Aidhausen - Wettringen Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck: 1,6 Kilometer langer Lückenschluss im Radwegenetz zwischen den Landkreisen Haßberge und Schweinfurt - 290.000 Euro Festbetragszuschuss vom Freistaat Bayern

Die Gemeinde Aidhausen und der Markt Stadtlauringen haben die 1,6 Kilometer lange Radweglücke zwischen den Landkreisen Haßberge und Schweinfurt entlang der Staatsstraße 2281 geschlossen. Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck sagte bei der Freigabe des neuen Geh- und Radweges in Aidhausen: "Die beiden Kommunen haben die attraktiven Förderkonditionen unseres Programms 'Radwege an Staatsstraßen in gemeindlicher Sonderbaulast' genutzt und den insgesamt 386.000 Euro teuren Geh- und Radweg mit einem Festbetragszuschuss des Freistaates in Höhe von 290.000 Euro realisiert. Und dieses Geld ist gut angelegt, denn der neue straßenbegleitende Geh- und Radweg trägt zu mehr Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bei."

Das landesweite 'Bayernnetz für Radler' hat mittlerweile eine Länge von 9.000 Kilometern. Alle Informationen hierzu stehen im Internet zur Verfügung. Mit der kostenlosen App für Smartphones können die Informationen auch unterwegs abgerufen werden. Gleichfalls erfreut sich die gedruckte Radkarte 'Bayernnetz für Radler' großer
Beliebtheit.

Dass Bayern eine sehr gute Infrastruktur für Radfahrer hat, bestätigt auch wieder die aktuelle Radreiseanalyse des ADFC. Demnach zählt der Freistaat Bayern in Deutschland zu den beliebtesten Zielen von Radtouristen. Der unweit des Geh- und Radweges zwischen Aidhausen und Wettringen verlaufende Mainradweg belegt den zweiten Platz der aktuellen Bestenliste der beliebtesten Radrouten Deutschlands.

Wie Eck erläuterte, habe der Bau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen bei der bayerischen Straßenbauverwaltung eine lange Tradition. So werden Programme für den nachträglichen Anbau von Radwegen für die Bundesstraßen seit 1981 und für die Staatsstraßen seit 1985 aufgestellt. Das letzte Radwegeprogramm für Staatsstraßen umfasste den Zeitraum von 2009 bis 2013. Am 23. April diesen Jahres hatte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann das Folgeprogramm für die Jahre 2015 bis 2019 und das neue Programm für die Bundesstraßen vorgestellt. Die Radwegeprogramme listen rund 300 Projekte auf.

Quelle: Stmi Bayern, PM S28/2015 am 17.07.2015

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Bayern

B 286: Geh- und Radweg zwischen Bad Kissingen und Arnshausen wird bis Ende 2015 komplett fertiggestellt / B 287: Radweglücke zwischen Bad Kissingen und Euerdorf soll geschlossen werrden

Der lang ersehnte Neubau des Geh- und Radweges entlang der B 286 zwischen Bad Kissingen und Arnshausen soll bis Ende 2015 komplett fertiggestellt sein. Der erste, knapp 600 Meter lange Bauabschnitt ist schon bis zur Bahnkreuzung gebaut, auch die Linksabbiegespuren sind angelegt, und die Fahrbahn in der 'Würzburger Straße' wurde grundhaft erneuert. Für den noch ausstehenden zweiten, gut 400 Meter langen Bauabschnitt in Richtung Arnshausen laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung, so dass nach den Sommerferien mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro und werden überwiegend vom Bund getragen. Die Stadt Bad Kissingen übernimmt davon die Kosten für den Gehweg an der Ortsdurchfahrt 'Würzburger Straße' in Höhe von 65.000 Euro.

Ein weiter neuer Radweg an der B 287 soll die Radweglücke zwischen Bad Kissingen und Euerdorf schließen. Für diesen hat das Staatliche Bauamt Schweinfurt drei Varianten entwickelt, ein konkreter Trassenverlauf steht momentan noch nicht fest. Um den Bedarf zu ermitteln, läuft derzeit zunächst eine Befragung der potenziellen Nutzer des Radwegs. Erste Ergebnisse werden für August 2015 erwartet. Eck zeigte sich zuversichtlich, dass anschließend zügig über die weiteren Planungsschritte entschieden werden könne.

Quelle: Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr 29.07.2015

www.innenministerium.bayern.de

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Brandenburg

Landesstrasse 40: Radweg Friedersdorf-Bindow (Gemeinde Heidesee im Landkreis Dahme-Spreewald) wird gebaut

Verkehrsstaatssekretärin Katrin Lange hat am 16. Juli 2015 den ersten Spatenstich für den Bau des Radweges von Friedersdorf nach Bindow entlang der Landesstrasse 40 in der Gemeinde Heidesee im Landkreis Dahme-Spreewald gesetzt.

"Es bedeutet eine große Entlastung für Eltern in Bindow, zu wissen, dass ihre Kinder zukünftig den sicheren Radweg entlang der Landesstrasse in die Schule in Friedersdorf benutzen können. Auch für die Ausflügler wird die Radrundroute Königs-Wusterhausen-Storkow-Märkisch Buchholz-Königs Wusterhausen deutlich attraktiver. Für die Bürgerinnen und Bürger bietet der neue Radweg den Anreiz, das Auto stehen zu lassen und stattdessen das Rad zu nutzen. Das Land hat den Ausbau mit mehr als 520.300 Euro unterstützt", sagte Verkehrsstaatssekretärin Katrin Lange im Vorfeld des Termins.

Gebaut werden soll ein Rad- und Gehweg an der L40 von der Friedersdorf (Kastanienallee) bis zum Ortseingang Bindow. Dadurch entsteht eine sichere Verbindung zwischen dem Ortsteil Bindow und dem Verwaltungs– und Schulstandort Friedersdorf. Im Bereich des Bahnüberganges wird die neue Fahrbahn separat über die Gleise geführt. Dazu hat die Gemeinde mit der Bahn eine Kreuzungsvereinbarung abgeschlossen.

Daten: Ausbaulänge: 2,8 km / Breite des Rad/Gehweges: 1,5m Breite auf 204m Länge 2,5m Breite auf 2364m Länge / Kosten: ca. 1.374.000 Euro

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung 15.07.2015

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Brandenburg

Landesstraße 21: Neubau eines Radweges von Zehdenick in Richtung Krewelin (Landkreis Oberhavel) in der Ortslage Siedlung 2

Verkehrsstaatsekretärin Katrin Lange hat am 29. Juli 2015 den ersten Spatenstich für den Neubau des Radweges entlang der Landesstrasse 21 von Zehdenick Richtung Krewelin in der Ortslage Siedlung 2 gesetzt.

"Der Neubau ist ein weiterer Schritt zum Ausbau eines straßenbegleitenden Radwegenetzes entlang von Bundes- und Landesstraßen. Mit dem neuen Radweg wird der Schul- und Arbeitsweg für die Bürgerinnen und Bürger deutlich sicherer. Ich würde mich freuen, wenn sich mehr Menschen aus Zehdenick und Umgebung für die Nutzung der neuen Strecke entscheiden würden. Der Umstieg auf das Rad für kurze Wege ist uns wichtig, denn Radfahren hält fit und ist ein Beitrag zum Klimaschutz", sagte Staatssekretärin Lange.

Der Radweg wird in beide Richtungen befahrbar sein. Geplant ist, die Strecke bis Krewelin zu verlängern. Da der Radweg für die Region eine wichtige Verbindungsfunktion darstellt, hat sich die Stadt Zehdenick entschlossen, die Realisierung des Radweges mit Unterstützung von Bundesmitteln aus dem Entflechtungsgesetz selbst zu übernehmen.

Daten: Radweglänge: 830m / Radwegbreite: 2,00m – 2,50m / Baukosten: 270.000 Euro / Zuwendung: 133.000 Euro

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am 29.07.2015

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Hessen

B 254: Bau einer Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer in Wabern-Unshausen (Schwalm-Eder-Kreis) im Zuge des Efzetalradwegs

Am 13. Juli 2105 begannen die Arbeiten zum Bau einer Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer im Zuge der B 254 im Waberner Ortsteil Unshausen. Die Verkehrsinsel wird am Ortseingang aus Richtung Wabern nördlich der Gemeindestraßen "Hinter der Hute" und "Heideweg" errichtet und dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit, da in diesem Bereich auch der Efzetalradweg (R 17) die B 254 quert.

Die etwa 28 Meter lange Querungshilfe wird mittig in der Fahrbahn angelegt und bietet Fußgängern und Radfahrern zwischen den beiden Fahrstreifen der Bundesstraße einen 4,00 m breiten und max. 4,50 m langen Übergangs- und Wartebereich. In Fahrtrichtung Wabern wird der Fahrstreifen der B 254 im Bereich der künftigen Querungshilfe aufgeweitet, um für den regelmäßigen Verkehr von Groß- und Schwertransporten eine ausreichend breite Durchfahrt zu gewährleisten. Im Zusammenhang mit der Errichtung der Querungshilfe wird im Anschlussbereich die Fahrbahn erneuert und es werden Bankette und Entwässeungsmulden neu angelegt. Die Baumaßnahme soll bis zum 15.08.2015 abgeschlossen werden.

Quelle: Hessen Mobil, Nordhessen am 10.07.2015

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Hessen

L 3112: Neubau Rad- und Gehweg zwischen Alsbach und Hähnlein (Landkreis Darmstadt-Dieburg)

Die im November vergangenen Jahres begonnenen Bauarbeiten zur Herstellung eines Rad- und Gehweges im Zuge der Landesstraße L 3112 bei Alsbach-Hähnlein verlaufen bisher wie geplant.

Im Rahmen der Baumaßnahme, die noch bis voraussichtlich Ende Oktober 2015 andauern wird, erfolgt die Herstellung eines gemeinsamen Rad- und Gehweges mit einer Breite von ca. 2,50 Meter und einer Länge von rund 2,5 Kilometer sowie der Rückbau und die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn der L 3112 zwischen Hähnlein und Alsbach.

Die Baumaßnahme ist in insgesamt sieben Bauabschnitte unterteilt, von denen bereits vier Bauabschnitte fertiggestellt werden konnten.

Die Baukosten der gesamten Maßnahme betragen rund 2,3 Millionen Euro. Die Gemeinde Alsbach-Hähnlein ist mit einem Anteil von rund 55.000 Euro an den Gesamtkosten beteiligt.

Quelle: Hessen Mobil, Südhessen am 21.07.2015

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Hessen

Umsetzung des Radverkehrskonzeptes in Neu-Isenburg

Die Stadt Neu-Isenburg markiert Mitte August 2015 Schutzstreifen in der Herzogstraße und in der Kurt-Schumacher-Straße südlich der Bahnhofstraße.

Bei Schutzstreifen handelt es sich um einen bis zu 1,50 m breiten markierter Angebotsstreifen für den Radverkehr, der von Kraftfahrzeugen überfahren werden darf. Parken ist darauf verboten. Der Radverkehr fährt innerhalb des Schutzstreifens, darf diesen in begründeten Fällen (z. B. Überholen) jedoch auch verlassen. Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt: "Schutzstreifen sind ein sinnvolles Instrument der Radverkehrsführung in Neu-Isenburg, da der Kraftfahrzeugverkehr für den Radfahrer sensibilisiert wird."

In der Herzogstraße wird auf der westlichen Seite ein einseitiger Schutzstreifen markiert. Dieser ermöglicht eine sichere Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn Richtung Süden. Der Radverkehr Richtung Norden kann weiterhin den bestehenden Radweg auf der Ostseite der Herzogstraße nutzen. Der dortige Zweirichtungsradweg ist aufgrund einer Änderung der Straßenverkehrsordnung nicht mehr zulässig und musste von der Stadt aufgehoben werden.

In der Kurt-Schumacher-Straße werden südlich der Bahnhofstraße auf beiden Seiten Schutzstreifen markiert, um den Radverkehr sicher auf der Fahrbahn zu führen.

Weitere Maßnahmen in den Knotenpunkten der Offenbacher Straße / Herzogstraße, Friedhofstraße / Herzogstraße und Kurt-Schumacher Straße / Bahnhofstraße sind im September vorgesehen.

Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt: "Mit diesen Maßnahmen beginnt die Umsetzung des im April von der Stadt Neu-Isenburg beschlossenen Radverkehrskonzeptes." Der Radverkehr wird zukünftig aus Gründen der Verkehrssicherheit entsprechend der geänderten Straßenverkehrsordnung soweit wie möglich auf der Fahrbahn geführt. Bestehende Netzlücken werden Schritt für Schritt geschlossen.

Mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen und dem Ausbau der Radinfrastruktur wird der Radverkehr noch attraktiver.

Quelle: Stadt Neu-Isenburg 29.07.2015

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Mecklenburg-Vorpommern

Touristischer Radweg um den Plauer See (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wird ausgebaut

Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Glawe: Radwegenetz der Region wird aufgewertet – heimische Wirtschaft profitiert

Die Stadt Plau am See (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) plant den Ausbau des Eldetal-Rundweges um den Plauer See in vier Bauabschnitten. "Der in Ufernähe gelegene Radweg zeichnet sich durch seine attraktive Wegführung mit Anbindung an die Schiffsanleger und durch die Stadt Plau führend aus. Mit dem Ausbau der Strecke wird das touristische Radwegenetz erheblich aufgewertet und für Ausflüge zu jeder Jahreszeit vorbereitet", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag in Schwerin.

Der Eldetal-Rundweg hat eine Gesamtlänge von 315 Kilometern und führt durch die Städte und Dörfer der Eldeniederung bis nach Dömitz, wo die Elde in die Elbe mündet. Auf der Strecke liegen Grabow, Dömitz und die alten Burgen in Lenzen und Neustadt-Glewe. In der Stadt Plau soll in vier Bauabschnitten der Radweg ausgebaut werden: zwischen Silbermühle und Philosophenweg auf einer Länge von 360 Metern, zwischen Kalkofen und Wiesenweg auf einer Länge von 530 Metern, der Wiesenweg selbst auf einer Länge von 1.000 Metern sowie abschließend zwischen Wiesenweg und Quetziner Straße auf eine Länge von 1,6 Kilometern. "Mit dem Aufstellen von Schutzhütten, Bänken und Fahrradständern entlang der Strecke werden die sportlichen Urlauber eingeladen, an attraktiven Punkten eine Rast einzulegen. Davon wird auch die regionale, gewerblich-touristische Wirtschaft profitieren", sagte Glawe.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Investition mit Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" in Höhe von rund 834.000 Euro. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt rund 1,1 Millionen Euro.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Nr. 263/15 am 24.07.2015

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Mecklenburg-Vorpommern

Ausbau des Recknitztal-Rundweges (Landkreis Vorpommern-Rügen): Wichtiger Lückenschluss zum östlichen Backstein-Weg. Touristisches Radwegenetz wird deutlich verbessert

In der Stadt Bad Sülze (Landkreis Vorpommern-Rügen) wird derzeit der Recknitztal-Rundweg ausgebaut. "Der Radwegabschnitt nimmt eine besondere Bedeutung als wichtiger Lückenschluss zwischen dem Recknitztal-Rundweg und dem östlichen Backstein-Weg ein. Mit Abschluss der Maßnahme sind für Touristen, Einheimische und Patienten der Kurklinik in Bad Sülze die Ausflugsziele in der Umgebung besser zu erreichen, etwa das Salzmuseum, die Kanustation und der Wasserwanderrastplatz", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch in Bad Sülze. Der Wirtschaftsminister hat vor Ort einen Fördermittelbescheid an die Stadt übergeben.

Aufwertung des touristischen Radwegenetzes im Landkreis Vorpommern-Rügen
Der Recknitztal-Rundweg führt auf 208 Kilometer über Ribnitz-Damgarten, Tribsees, Tessin, Laage, Güstrow, Göldenitz, Bad Sülze und Marlow. Jetzt soll in zwei Bauabschnitten der Rundweg in Bad Sülze vom Sportplatz bis zur Kastanienallee und vom Weg "Am Sportplatz" bis zum Kurpark auf einer Länge von rund einem Kilometer und einer Breite von drei Metern ausgebaut werden. "Mit den Baumaßnahmen werden das touristische Radwegenetz im Landkreis Vorpommern-Rügen und die touristische Attraktivität der Stadt Bad Sülze deutlich verbessert", sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium fördert Ausbau – Dank an Organisatoren der Spenden-Sternfahrten
Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Investition mit Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" in Höhe von knapp 370.000 Euro. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt rund 411.000 Euro. "Einen großen Anteil an der Realisierung der Baumaßnahmen hat der ortsansässige Radfahrverein. Durch die organisierten Sternfahrten konnten 6.000 Euro Spendengelder eingeworben werden. Davon sollen Bänke, Papierkörbe und ein Unterstand entlang der Strecke entstehen. Ich danke den Organisatoren für die große Initiative", betonte Glawe.

Radwege in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Nr. 261/15 am 22.07.2015

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Mecklenburg-Vorpommern

B 105: Radweg zwischen Löbnitz und Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) nun durchgängig befahrbar

Am 30.07.2015 hat Infrastrukturminister Christian Pegel nach viermonatiger Bauzeit den Radweg von Löbnitz bis Kenz (Landkreis Vorpommern-Rügen) an der Landesstraße 23 für den Verkehr freigegeben. Mit dem 2. Bauabschnitt ist der Radweg von Löbnitz bis Barth durchgängig befahrbar.

Der Radwegabschnitt von Löbnitz bis Kenz entstand in Asphaltbauweise. Er hat eine Länge von 3.160 Metern und eine Breite von 2,25 Metern. In den Anbindebereichen zur Straße und im Bereich der Bushaltestelle ist er zwei Meter breit. Die Trasse verläuft außerorts hinter dem Baumbestand auf dem vorhandenen Grünland bzw. Ackerland.

Sowohl Radfahrerinnen und -fahrer als auch Kraftfahrerinnen und -fahrer können nun sicherer zwischen Löbnitz und Barth fahren.

Die Kosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf 605.000 Euro. Sie werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung getragen.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr. 137/15 am 28.07.2015

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Niedersachsen

B 248: Zweiter Bauabschnitt für neuen Radweg zwischen Salzgitter-Lobmachtersen und -Barum

Der Bau des neuen Radwegs entlang der B 248 zwischen Lobmachtersen und Barum (Stadt Salzgitter) geht weiter: Seit 27. Juli 2015 wird am 2. Bauabschnitt von der Einmündung der K 50 nach Cramme bis zur nördlichen Einmündung der Harzstraße in die B 248 bei Barum gebaut.

Im Rahmen der Bauarbeiten soll auch der Knoten B 248/ K 50 verbreitert und mit Querungshilfen (Verkehrsinseln) ausgestattet werden. Die Freigabe des knapp 900 Meter langen Radweg-Abschnitts kann erst nach der Fertigstellung der neuen Brücke der B 248 über die Bahngleise voraussichtlich im November 2015 erfolgen. Bis dahin bleibt auch die Bundesstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Der erste, rund 2,5 Kilometer lange Abschnitt des Radweges vom Ortsausgang Lobmachtersen bis zur Einmündung der K 50 nach Cramme ist bereits fertig gestellt. Die Gesamtkosten für den neuen Radweg einschließlich Straßenbau belaufen sich auf rund 660.000 Euro und werden vom Bund getragen.

Quelle: Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Wolfenbüttel am 22.07.2015

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Nordrhein-Westfalen

Ausgezeichnet: Radeln mit Sternen auf dem Bocholter Aa-Radweg

Als Qualitätsroute wurde nun der beliebte durch Borken führende Bocholter Aa-Radweg als Bestandteil der Fahrradroute "Flusslandschaft Achterhoek und Westmünsterland" vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ausgezeichnet.

Auf Basis einer Anzahl strenger Qualitätskriterien bezüglich Attraktivität, Servicequalität und Sicherheit, verleiht der Verband das Gütesiegel "ADFC-Qualitätsroute". Zwei beliebte grenzüberschreitende Radrouten, die Route "Flusslandschaft Achterhoek und Westmünsterland" und die "Vechtetalroute" haben sich zertifizieren lassen und sind jetzt offiziell 3 Sterne ADFC-Qualitätsrouten. Die Routen erfüllen nicht nur die Qualitätskriterien, sie müssen auch über ausreichend fahrradfreundliche Unterkünfte und gute Anbindungen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln verfügen.

Route "Bocholter Aa-Radweg"
Bereits vor der Verleihung des Gütesiegels hat sich der Bocholter Aa-Radweg zu einer der beliebtesten Radrouten der Region entwickelt. Weite Feldfluren wechseln sich mit kleinen Waldgebieten und malerischen Flussauen ab; Cafés am Wegesrand und attraktive Städtchen laden zum Verweilen ein. Der 58 Kilometer lange Fluss entsteht in Velen aus dem Zusammenlauf dreier kleinerer Bäche. In seinem Verlauf durch das Westmünsterland schlängelt er sich vorbei an Borken, Rhede, Bocholt und Isselburg in Richtung Niederlande. Dort mündet er schon bald in die Oude Ijssel. Die flache Landschaft mit ihren gut ausgebauten Radwegen rund um die Bocholter Aa ist ideal für ausgiebige Fahrradtouren.

Route "Flusslandschaft Achterhoek und Westmünsterland"
Ein paar Tage ganz in Ruhe in der Fließrichtung eines Flusses radeln ist auf einem der 7 Radrundwege entlang 4 verschiedener Flüsse im Achterhoek, in der Provinz Gelderland, und im Westmünsterland möglich. In der Nähe der Quelle ähneln sie eher einem Bach als einem Fluss: die Aa, Berkel, Slinge und Issel, die in den Niederlanden IJssel heißt. Das Wasser fungiert immer als Kompass. Hier können Sie mit eigenen Augen verfolgen, wie ein Fluss entspringt oder durch das Zusammenfließen mehrerer kleiner Ströme entsteht und Sie erfahren, wie alles miteinander in Verbindung steht. Jeder Fluss hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Geschichte.

Das ADFC Qualitätssiegel
Das Gütesiegel "ADFC-Qualitätsradroute" wurde vom ADFC-Fachausschuss Tourismus entwickelt und basiert auf einem transparenten Kriterienkatalog. Auf "normierten Tagesetappen" von jeweils 50 Kilometern Länge untersucht der ADFC vor Ort alle Merkmale und gewichtet gute oder schlechte Streckenteile, wobei die Bewertung allein aus Sicht der Radtouristen erfolgt. Folgende Kriterien werden dabei zugrunde gelegt: Eindeutiger Name, Nationaler Rang, Befahrbarkeit, Oberfläche, Wegweisung, Routenführung, KFZ—Verkehrsbelastung, Touristische Infrastruktur, Anbindung der Route an öffentliche Verkehrsmittel und Marketing.

Quelle: Tourist-Info Borken / ADFC 20.07.2015

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Nordrhein-Westfalen

Ratingen: Neue Broschüre informiert über den Masterplan Radverkehr

Die Stadt Ratingen hat sich zum Ziel gesetzt, dass die städtische Mobilität erhalten und in ihrer Funktionsfähigkeit gestärkt wird. Dazu soll der Radverkehr einen großen Teil beitragen. Daher hat die Stadtverwaltung mit dem Masterplan Radverkehr ein umfangreiches Gutachten in Auftrag gegeben, das den Weg einer umfassenden Radverkehrsförderung aufzeigt. Die neu erschienene Broschüre "Fahrradfreundliches Ratingen. Informationen zur Radverkehrsförderung“ möchte den Ratinger Bürgerinnen und Bürgern diesen Masterplan Radverkehr näherbringen.

In der Broschüre werden nicht nur die Zielsetzungen und Strategien der Radverkehrsförderung in Ratingen näher erläutert. Vor allem werden hier die zentralen Ergebnisse der umfangreichen Analyse des Radverkehrspotenzials, der Radverkehrsunfälle, des Radverkehrsnetzes, der Radverkehrsführungen und der Situation des Fahrradparkens in Ratingen zusammengefasst. Gleichzeitig wird ein Ausblick auf zukünftige Handlungsfelder gegeben und der Charakter der Maßnahmenempfehlungen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur, die für das gesamte Stadtgebiet erarbeitet wurden, erläutert. Die Broschüre liegt im Amt für Stadtplanung, Vermessung und Bauordnung - Verwaltungsgebäude Stadionring 17 - und in der Tourist-Information an der Minoritenstraße kostenlos zur Mitnahme aus. Weitere Informationen gibt es zudem bei der Ratinger Fahrradbeauftragten Paula Stegert unter Tel. (02102) 550-6116.

Quelle: Amt für Stadtplanung, Vermessung und Bauordnung der Stadt Ratingen am 27.07.2015

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Rheinland-Pfalz

B 327: 11,7 km Radweg an der Hunsrückhöhenstraße freigegeben

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, hat am 31. Juli 2015 den neuen Radweg von Pfaffenheck nach Dörth im Rhein-Hunsrück-Kreis für den Verkehr offiziell freigegeben. Der fast zwölf Kilometer lange Radweg führt entlang der B 327 von Pfaffenheck im Landkreis Mayen-Koblenz bis nach Boppard-Buchholz und weiter über Wirtschaftswege bis nach Dörth im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Barthle: "Die Trennung von Rad- und Autoverkehr auf der stark und schnell befahrenen Hunsrückhöhenstraße der B 327 ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer, vor allem aber die Radfahrerinnen und Radfahrer. Der neue Abschnitt schließt zudem eine Lücke im Radwegenetz des Vorderhunsrücks. Das ist ein gutes Signal auch für den Tourismus: Das Radfahren im Hunsrück wird künftig nicht nur sicherer, sondern auch attraktiver."

In den 11,7 Kilometer langen Radweg entlang der B 327 hat der Bund rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 076/2015 am 31.07.2015

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31. Juli 2015
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difu // Difu (A.H.)

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