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Mai 2021

Radwegebau in den Bundesländern

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel
  • Baden-Württemberg: "Ziel ist ein durchgängiges, sicher befahrbares Radverkehrsnetz"
  • Baden-Württemberg: Grüne Welle für Radfahrerinnen und Radfahrer in Reutlingen
  • Baden-Württemberg: Schutzstreifen-Modellprojekt mit 40 Pilotstrecken im ganzen Land
  • Bayern: Freistaat schafft landesweites Netz für den Alltagsradverkehr
  • Bayern: Blutenburgstraße im Zuge der Münchner Fahrradhauptverbindung vom Rotkreuzplatz in die Innenstadt wird Fahrradstraße
  • Berlin: Positive Auswirkungen eingefärbter Straßenbeläge auf Verkehrsverhalten und subjektives Sicherheitsgefühl
  • Berlin: Machbarkeit für Radschnellweg "Ost-Route" bestätigt
  • Bremen: Verkehrsversuch Fahrradstraße Humboldtstraße geht in die zweite Runde
  • Hamburg: Vierte Hamburger Pop-Up-Bikelane in Eimsbüttel freigegeben
  • Hamburg, MV, Niedersachsen, Schleswig-Holstein: 300 km langes Radschnellnetz der Metropolregion Hamburg wird konkret
  • Hessen: Neue Fuß- und Radverkehrsbrücke über die neunspurige Kapitän-Lehmann-Straße zum Terminal 2 des Flughafens Frankfurt
  • Hessen: 250.000 Euro für Hanauer Radverkehr aus dem Sonderprogramm "Stadt und Land" des Bundes
  • Hessen: Zuschuss für Radverkehrskonzept Kelsterbach
  • Hessen: Stadt Rödermark erhält Unterstützung bei Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindung
  • Hessen: Weitere 1,3 Mio. Euro für Radschnellverbindung Frankfurt–Darmstadt
  • Hessen: Südseite der Frankfurter Main-Neckar-Brücke bekommt barrierefreie Rampe für Zu-Fuß-Gehende und Radfahrer*innen
  • Mecklenburg-Vorpommern: Kommunen sollen zügig Förderanträge für Radverkehrsprojekte stellen
  • Mecklenburg-Vorpommern: 3,9 Millionen Euro im Jahr 2021 für die Erhaltung von Radfernwegen
  • Das Landesinfrastrukt
  • Nordrhein-Westfalen: Bonn testet berührungslose Ampelsensoren für Fuß- und Radverkehr
  • Nordrhein-Westfalen: Lückenschluss auf zwei Radachsen im Radhauptnetz Düsseldorf
  • Nordrhein-Westfalen: Minister Wüst zur landesweiten Förderung des Radverkehrs anlässlich eines Spatenstichs in Bottrop-Kirchhellen
  • Rheinland-Pfalz: Machbarkeitsstudien für die Pendler-Radroute Worms – Frankenthal – Ludwigshafen sowie Konz – Trier – Schweich sind fertig
  • Rheinland-Pfalz: 23 Radwege-Projekte im ländlichen Raum erhalten Förderung
  • Sachsen: Grüne Welle für Radfahrende in Dresden
  • Sachsen-Anhalt: Neuer Radweg entlang der Bundesstraße 189 bei Seehausen
  • Sachsen-Anhalt: Neubau Radweg entlang L52 zwischen Lostau und Hohenwarthe
  • Schleswig-Holstein: Radweglückenschluss entlang der B 431 zwischen Sankt Margarethen und Brokdorf
  • Schleswig-Holstein: Land fördert Neubau der Radwegbrücke "Katzheide" in Kiel mit mehr als 700.000 Euro
  • Thüringen: Radentscheid Erfurt und ADFC Erfurt fordern ungeänderte Umsetzung ihres Bürgerbegehrens

Baden-Württemberg: "Ziel ist ein durchgängiges, sicher befahrbares Radverkehrsnetz"

Das Landesverkehrsministerium fördert den Radverkehr durch zahlreiche Aktivitäten. Es hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil im Land bis 2030 im Vergleich zu 2017 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Neben dem Bau von Radwegen in eigener Baulast sowie der raschen Verwirklichung von mehr Radschnellwegen gehört hierzu vor allem die Förderung des Ausbaus kommunaler Radwege sowie von Radabstellmöglichkeiten durch das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Insgesamt enthält das aktuelle Förderprogramm für den Rad- und Fußverkehr für die Jahre 2021 bis 2025 mehr als 500 Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 490 Mio. Euro. Dadurch entsteht ein flächendeckendes Radwegenetz, das hohen Qualitätsstandards für Sicherheit und Komfort entspricht.

Der weitere Ausbau des Radverkehrs bildet auch einen Schwerpunkt in der neuen Koalitionsvereinbarung von Grünen und CDU. Minister Hermann betonte: "Unser Ziel ist ein durchgängiges, sicher befahrbares Radverkehrsnetz in Baden-Württemberg. Das ist im Koalitionsvertrag festgehalten und mit konkreten Maßnahmen hinterlegt. Dazu gehören die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des RadNETZ BW sowie die Realisierung von 20 Radschnellwegen für Pendlerinnen und Pendler sowie für Alltagsradler bis 2030. Außerdem ist eine weitere Stärkung der Kommunen im Bereich Radverkehr vereinbart, z.B. durch verbindlich vorgesehene Kreiskoordinatorinnen und -koordinatoren für den Radverkehr."

Quelle: VM Baden-Württemberg am 31.05.2021

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Baden-Württemberg: Grüne Welle für Radfahrerinnen und Radfahrer in Reutlingen

Es ist ein neuartiges Modellprojekt auf einer der Hauptachsen in Reutlingen: Durch eine kostenlose App auf dem Smartphone soll das Radfahren in der Stadt attraktiver werden. Denn diese soll eine Radfahrt frei von roten Ampeln ermöglichen.Sobald die App "SiBike-App" heruntergeladen und aktiviert ist, kann es losgehen. Nähert sich die Radfahrerin oder der Radfahrer nun einer Ampel, sendet die Handy-App ein Signal an die Verkehrszentrale, die den Befehl zur Grünschaltung gibt. Ein aufwendiges System, welches die verschiedenen Ampelphasen steuert, verhindert ein Verkehrschaos.

Lars Oehme, Fachgebietsleiter Verkehrstechnik der Stadt Reutlingen sagt: "Je nach Phase der Signalanlage wird eine Grünphase entweder verlängert oder, wenn die Signalanlage gerade auf rot ist, wird so schnell wie möglich auf grün geschaltet". Die Teststrecke umfasst acht Ampeln, die im Zuge des Projekts alle erneuert und aufgerüstet worden sind.

Runterladen und losradeln: Der Oberbürgermeister von Reutlingen, Thomas Keck, sieht mit der App die Chance mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. Die Radfahrende der Stadt sind es jetzt schon. So Tobias Lerch: "Das ist wirklich super, wenn man gar nicht mehr anhalten muss. Mit der App ist es auch ganz einfach: Einfach runterladen und losradeln. Dann geht’s los". Die "Grüne Welle" spart Zeit und erhöht die Verkehrssicherheit. Das Projekt hat 400.000 Euro gekostet. Der Bund hat davon die Hälfte mit 200.000 Euro übernommen. Wird das Modellprojekt auf der Teststrecke weiterhin erfolgreich angenommen werden, wird es bald noch weitere Routen in Reutlingen geben, auf denen Radfahrerinnen und Radfahrer freie Fahrt haben.

Quelle: www.aktivmobil-bw.de am 07.05.2021

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Baden-Württemberg: Schutzstreifen-Modellprojekt mit 40 Pilotstrecken im ganzen Land

Außerorts sind Schutzstreifen bislang nicht zulässig. Hier werden die Einsatzbereiche zur Markierung ein- oder beidseitiger Schutzstreifen in Abhängigkeit von der Verkehrsbelastung und Struktur der Straße, den topografischen Verhältnissen und den gegebenen Straßenbreiten untersucht und bewertet. Dabei werden verschiedenste Beobachtungskriterien angesetzt, z.B. ob es Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern gibt, mit wie viel Sicherheitsabstand die Radfahrenden überholt werden und wie dicht die Radfahrenden am Fahrbahnrand fahren. Der Einsatz von einseitigen Schutzstreifen wird insbesondere auf Abschnitten mit Steigungen untersucht. Hier ist die Geschwindigkeits­differenz zwischen Radfahrenden und Kfz besonders groß. Bergauf fahrende Radfahrende genießen mit dem neuen Schutzstreifen so einen besonderen Schutz.

Die Ergebnisse der Modellvorhaben sollen bis Ende 2021 vorliegen. Umgesetzt werden die Maßnahmen von verschiedenen Regierungspräsidien, Landkreisen, Städten und Gemeinden. Die wissenschaftliche Begleitung übernehmen das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro BERNARD sowie das Planungsbüro VIA. 

Schutzstreifen für Fahrräder auf breiteren Straßen gehören in vielen Kommunen schon zum gewohnten Straßenbild. Unter welchen Rahmenbedingungen Schutzstreifen aber auch außerorts sowie auf schmalen Straßen innerorts den Radverkehr sicherer und attraktiver machen und eine sichere Verkehrsführung für Radfahrende sein können, wurde bislang nicht abschließend untersucht. Bisher sind diese Formen von Schutzstreifen nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt. Dies zu ändern, hat sich die AGFK-BW, eines der größten Netzwerke für die Förderung der aktiven Mobilität in Deutschland, zur Aufgabe gemacht.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. am 01.05.2021

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Bayern: Freistaat schafft landesweites Netz für den Alltagsradverkehr

Radfahrerinnen und Radfahrer sollen künftig durchgängig und möglichst direkt zwischen allen bayerischen Städten und Gemeinden unterwegs sein können. Der Freistaat Bayern erstellt dafür ein landesweites Netz für den Alltagsradverkehr, dessen erster Entwurf nun vorliegt.

"Im Radverkehr liegt ein riesiges Potenzial!", betont Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. "Wir wollen, dass mehr Menschen das Fahrrad auch im Alltag nutzen, deshalb brauchen wir übergreifende Netze, auf denen die Radfahrer schnell und einfach unterwegs sein können. Mehr Radverkehr bedeutet mehr Klimaschutz und damit einen Mehrwert für die Menschen in Bayern!"

Der Entwurf für das Alltagsradverkehrsnetz umfasst etwa 5.300 Verbindungen mit einer Gesamtlänge von knapp 45.000 Kilometern – das ist mehr als einmal um die Erde! Derzeit wird er mit den Kommunen vor Ort abgestimmt. Mittels verschiedener Bearbeitungsfunktionen können die Kommunen online Änderungswünsche mitteilen und Kommentierungen vornehmen. Bereits vorliegende regionale Radverkehrsnetze können in den Netzentwurf integriert werden. Bis Ende 2021 soll ein abgestimmtes "Radverkehrsnetz Bayern" vorliegen. Anschließend wird das Radverkehrsnetz vor Ort befahren und noch einmal bewertet. Dabei wird auch die spätere Wegweisung für den Radverkehr geplant. Die Kosten für die Erstaufstellung der Wegweisung und die Anpassung bestehender Beschilderungen übernimmt der Freistaat. Das Radverkehrsnetz dient später als Grundlage für bauliche Maßnahmen wie beispielsweise Lückenschlüsse.

"Für den Freizeitverkehr existiert mit dem ‚Bayernnetz für Radler‘ bereits ein attraktives Netz an Radrouten", so Ministerin Schreyer. "Das richtet sich vor allem an Radtouristen und Freizeitradler. Zusätzlich schaffen wir jetzt ein Netz mit Verbindungen für alle, die im Alltag mit dem Radl unterwegs sind. Denn durch Corona sind viele gesundheitsbewusster geworden und nutzen das Fahrrad noch mehr als bisher."

Quelle: stmi Bayern am 27.05.2021

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Bayern: Blutenburgstraße im Zuge der Münchner Fahrradhauptverbindung vom Rotkreuzplatz in die Innenstadt wird Fahrradstraße

Die Einrichtung der Fahrradstraße in der Blutenburgstraße ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenkonzepts zur Aufwertung der Radverkehrsverbindung vom Rotkreuzplatz in die Innenstadt, das der Stadtrat beschlossen hat. Die Förderung des Radverkehrs in verkehrsarmen Nebenstraßen ist ein wichtiger Baustein für die Landeshauptstadt München. Durch die vom Mobilitätsreferat geplante Umsetzung kann eine qualitativ hochwertige, stadtteilübergreifende Verbindung realisiert werden. Dazu gehören unter anderem die fahrradfreundlichere und komfortablere Gestaltung der vorhandenen Aufpflasterungen, die Einrichtung einer Fahrradstraße und die Realisierung eines neuen Radwegs auf der Ostseite der Landshuter Allee zwischen Nymphenburger Straße und Blutenburgstraße als Zubringer vom Rotkreuzplatz in die Blutenburgstraße (Nord-Süd-Richtung).

Der Stadtrat beauftragte das Baureferat mit der baulichen Umsetzung. Um die Beeinträchtigung der Anwohner möglichst gering zu halten, wurden die Bauarbeiten in mehreren Abschnitten ausgeführt. In der Blutenburgstraße wurden zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 die bestehenden Aufpflasterungen fahrradfreundlich umgebaut. Auf der Ostseite der Landshuter Allee wurde seit März 2021 ein baulicher Radweg errichtet, der nun fertiggestellt ist.

Die Aufwertung der neuen Fahrradhauptverbindung in der Blutenburgstraße bietet eine attraktive Alternative für die Radfahrenden zur parallel verlaufenden Nymphenburger Straße. Damit verfolgt die Landeshauptstadt München den Grundgedanken, eine Fahrradroutenkonzeption in Straßen mit geringem Verkehrsaufkommen zu realisieren.

Quelle: Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat am 27.05.2021

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Berlin: Positive Auswirkungen eingefärbter Straßenbeläge auf Verkehrsverhalten und subjektives Sicherheitsgefühl

Die erste Evaluation von 14 grün beschichteten Radfahrstreifen in Berlin belegt eine positive Wirkung für die Verkehrssicherheit, sowohl nach objektiven Kriterien als auch aus subjektiver Perspektive. In dem jetzt vorliegenden Zwischenbericht wurden Vorher-Nachher-Beobachtungen, dazu Messungen und Befragungen durchgeführt. Grünbeschichtungen haben demnach einen positiven Einfluss auf das Verkehrsverhalten: So sorgen die Einfärbungen von Radfahrstreifen dafür, dass Falschparker*innen deutlich weniger häufig auf dem Radfahrstreifen halten. Zudem ging der Anteil der Radfahrenden auf den benachbarten Gehwegen um nahezu die Hälfte zurück.

Die Dauer, in der die Radstreifen von regelwidrig haltenden oder parkenden Kraftfahrzeugen blockiert wurden, sank nach Einrichtung der Grünbeschichtung um fast 40 Prozent. Mehr Sicherheit wurde außerdem erzielt, indem die beschichteten Radwege außerhalb der sogenannten "Dooring-Zone" geführt werden. Damit werden Unfälle verhindert, in denen Radfahrende von geöffneten Autotüren getroffen werden. Im Gegensatz zu vorher fuhren nahezu alle Radfahrenden außerhalb des Gefahrenbereichs.

Befragungen ergaben zudem, dass die Wahrnehmung der eigenen Sicherheit stieg. Zwei Drittel der Befragten gaben an, sich gegenüber dem Vorher-Zustand sicherer oder viel sicherer zu fühlen: Das subjektive Sicherheitsgefühl ist ein relevanter Faktor, um mehr Menschen zum Umstieg aufs Fahrrad zu gewinnen – und nicht auf Gehwege auszuweichen. Gut drei Viertel (77 Prozent) der Befragten gefiel die Grünbeschichtung im Gesamtfazit gut oder sehr gut.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat seit 2018 Grünbeschichtungen an 19 Radfahrstreifen in neun Bezirken mit insgesamt 30 Kilometern Länge eingerichtet. Die Beschichtungen wurden und werden bis auf wenige Ausnahmen von der landeseigenen GB infraVelo GmbH in Abstimmung mit den Bezirken umgesetzt. Welche weiteren Strecken im laufenden Jahr eine Beschichtung erhalten, befindet sich noch in Abstimmung zwischen der infraVelo und den Bezirksämtern. Der finale Ergebnisbericht zu Verkehrswirkung, Materialqualität und Umweltverträglichkeit wird voraussichtlich 2023 vorliegen.

Quelle: InfraVelo Berlin am 01.05.2021

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Berlin: Machbarkeit für Radschnellweg "Ost-Route" bestätigt

Die Machbarkeitsuntersuchung für die Radschnellverbindung "Ost-Route" ist abgeschlossen und liegt vor. Damit ist die Vorstufe zur Planung für diese Radschnellverbindung abgeschlossen. In der Machbarkeitsuntersuchung kommen die Fachplaner*innen zu dem Ergebnis, dass die Radschnellverbindung rechtlich und verkehrstechnisch machbar ist und einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor aufweist. Somit liegen nun die Ergebnisse für acht der insgesamt zehn zu untersuchenden Trassen vor.

Die Radschnellverbindung "Ost-Route" hat in der derzeitigen Vorzugsvariante eine Länge von insgesamt 22,96 Kilometern. Sie gliedert sich in einen westlichen Streckenabschnitt mit einer Länge von 9,42 Kilometern vom S-Bahnhof Tiergarten bis zum S-Bahn-Ring an der Eldenaer Straßenbrücke sowie einen östlichen Teilabschnitt bis zur Landesgrenze in Hönow mit einer Länge von 13,54 Kilometern. Wegen der großen Streckenlänge wurden die beiden Abschnitte nochmals in je drei Bereiche unterteilt, die jeweils untersucht und bewertet wurden.

Im Rahmen der Machbarkeitsuntersuchungen wurden erste Entwurfsvorschläge für rechtlich und verkehrstechnisch machbare Strecken ausgearbeitet und Brückenbauwerke näher untersucht. Für die Umsetzung erforderlicher Maßnahmen wurden die Baukosten geschätzt. Die Ergebnisse der einzelnen Abschnitte und Routenvarianten wurden miteinander verglichen, um erste Empfehlungen für eine mögliche Umsetzung auszusprechen und eine derzeitige Vorzugsvariante zu definieren. Im Ergebnis werden die definierten Qualitätsstandards für Radschnellverbindungen über den gesamten Streckenabschnitt eingehalten.

Quelle: InfraVelo Berlin am 01.05.2021

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Bremen: Verkehrsversuch Fahrradstraße Humboldtstraße geht in die zweite Runde

Am 3. Mai 2021 startete die zweite Phase: Die Durchfahrt wird für den Autoverkehr westlich der Horner Straße mit Pollern gesperrt. Radfahrende können die Humboldtstraße weiterhin in beide Richtungen passieren, weshalb diese Maßnahme als Modalfilter bezeichnet wird. Hinweisschilder werden auf die durchlässige Sackgasse aufmerksam machen. Damit Autofahrende die Sperre nicht durch die Seitenstraßen umfahren können, wird die Fahrtrichtung in zwei Abschnitten der Feldstraße umgedreht: Die Einbahnstraße wird dann von der Keplerstraße sowie vom Fesenfeld aus gegenläufig auf die Horner Straße zulaufen. Diese Maßnahme soll die Verlagerung von Autoverkehr in die Feldstraße verhindern.

Mit dem Modalfilter wird das Quartier in der Erreichbarkeit für den Autoverkehr zweigeteilt: Der westliche Abschnitt wird über Am Dobben und der östliche Teil bis zur Horner Straße über die Sankt-Jürgen-Straße angebunden. Eine punktuelle Veränderung gibt es in der nächsten Versuchsphase außerdem an der Ampelkreuzung Am Dobben. Dort wird die Aufstellfläche für den Radverkehr vergrößert und das Vorbeifahren am Rückstau der vor der Ampel wartenden Autos erleichtert, indem der Seitenstreifen dafür freigehalten wird. (...)

Die Auswirkungen auf den Autoverkehr werden im Verkehrsversuch ebenso untersucht, wie die Wirksamkeit auf die Belange der Fahrradstraße und die Wahrnehmung aller Verkehrsteilnehmenden. Der Verkehrsversuch soll im Herbst 2021 abgeschlossen werden, um dann nach Auswertung der Ergebnisse eine Entscheidung für die zukünftige Verkehrsregelung zu treffen.

Quelle: Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau am 05.05.2021

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Hamburg: Vierte Hamburger Pop-Up-Bikelane in Eimsbüttel freigegeben

Nach den bereits für den Verkehr freigegebenen temporären Radfahrstreifen Beim Schlump, an der Max-Brauer-Allee und am Sandtorkai/Brooktorkai in der HafenCity wurde auf der Hallerstraße nun die insgesamt vierte offizielle Pop-Up-Bikelane der Stadt eröffnet. Seit Ende Mai 2021 können Radfahrerinnen und Radfahrer zwischen Grindelberg und Rothenbaumchaussee auf rund 600 Metern Länge und einer Breite von 2,50 Metern in beiden Fahrtrichtungen komfortabel unterwegs sein. An der breitesten Stelle sind es 3,40 Meter Breite. Der neue Radfahrstreifen erhöht damit an einer vom Radverkehr stark frequentierten Stelle die Sicherheit für Radfahrende maßgeblich. Schon heute sind täglich knapp 3.000 Radlerinnen und Radler auf der Hallerstraße unterwegs. Die neue Pop-Up-Bikelane ist ein wichtiger Baustein der bezirklichen Radverkehrsverbindungen in Eimsbüttel, durch die das Erreichen von Zielen wie der Außenalster, dem Stadion Am Rothenbaum, Kindertagesstätten, Schulen sowie den verschiedenen Standorten der Universität Hamburg erleichtern wird. In Verbindung mit den bereits eingerichteten Pop-Up-Bikelanes Beim Schlump und auf der Max-Brauer-Allee entsteht so eine Verbindungsachse für Radfahrende von der Außenalster bis nach Altona. (...)

Quelle: Behörde für Verkehr und Mobilitätswende am 31.05.2021

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Hamburg, MV, Niedersachsen, Schleswig-Holstein: 300 km langes Radschnellnetz der Metropolregion Hamburg wird konkret

Im Verkehrsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudien vorgestellt. Auf insgesamt 300 Kilometern sollen die Radschnellwege zukünftig in alle Himmelsrichtungen aus und in die Metropolregion führen und damit die Mobilitätswende unterstützen.

Die Zielpunkte der sieben auf Hamburg zulaufenden Radschnellwege liegen in Bad Bramstedt, Ahrensburg, Geesthacht, Lüneburg, Stade, Elmshorn und perspektivisch Tostedt. Sie sollen sich auszeichnen durch eine besondere Breite, um ein sicheres Überholen zu ermöglichen, aber vor allem auch durch nur sehr wenige Kreuzungen und Ampeln. Dadurch sollen Radfahrende von unterschiedlicher Geschwindigkeit jeweils deutlich schneller und komfortabler als bisher auch mittellange Strecken bewältigen können. Die Machbarkeitsstudien zu den einzelnen Strecken werden im Rahmen eines Leitprojekts der Metropolregion erarbeitet, an dem sich Hamburg aktiv beteiligt. Sie befinden sich aktuell kurz vor der Fertigstellung, das Projekt wird länderübergreifend von 13 Kooperationspartnern umgesetzt. (...)

Im Rahmen der Machbarkeitsstudien werden die Routen von insgesamt neun Radschnellwegen geklärt, sieben davon mit Zulauf auf Hamburg. Die Machbarkeitsstudien werden zu 80 Prozent von der Metropolregion Hamburg gefördert und sprechen gutachterliche Empfehlungen dafür aus, was auf den einzelnen Abschnitten getan werden müsste, um sie umzusetzen. Sie sind noch keine Verkehrsplanungen, schaffen aber die Grundlage dafür, um nun in die Detailplanungen und den Bau einsteigen zu können.

Quelle: Metropolregion Hamburg am 25.05.2021

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Hessen: Neue Fuß- und Radverkehrsbrücke über die neunspurige Kapitän-Lehmann-Straße zum Terminal 2 des Flughafens Frankfurt

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) setzt seine Unterstützung für innovative Radverkehrsprojekte fort. Die Fraport AG erhält eine Zuwendung in Höhe von rund 2.900.000 Euro, um mittels einer modernen Rad- und Fußverkehrsbrücke attraktive Rahmenbedingungen für den Freizeit- und Pendelverkehr zu schaffen. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist Projektträger für das Förderprogramm.

Die Fraport AG, Frankfurt am Main, wird als Teil des Gesamtkonzepts "Verbesserung der Nahmobilität im Bereich Terminal 2" eine neue Fuß- und Radverkehrsbrücke über die neunspurige Kapitän-Lehmann-Straße errichten. Diese muss gegenwärtig umfahren werden und stellt somit eine Barriere für den Radverkehr und insbesondere für Berufspendler dar. An zentraler Stelle zwischen dem Gewerbegebiet "Gateway Gardens", dem Terminal 2 und einem entstehenden ÖPNV-Knotenpunkt schließt die Maßnahme damit eine Lücke im Flughafenrundweg sowie in den überörtlichen Radrouten in Richtung Darmstadt, Langen, Neu-Isenburg, Frankfurt und Kelsterbach.

Das Vorhaben baut auf den Erkenntnissen des NRVP-Projekts "Fahrradfreundliche Gewerbegebiete am Beispiel des Frankfurter Flughafens" auf, welches dort unter anderem ein Potenzial von täglich bis zu 10.000 Berufspendelnden identifiziert hat, die durch ein breites Maßnahmenbündel zum Umstieg auf das Fahrrad motiviert werden sollen. Die Rad- und Fußverkehrsbrücke soll, als eindrucksvolles Wahrzeichen für den Radverkehr in der Rhein-Main-Region, in moderner, aber ansprechender Leichtbauweise entstehen und besondere Strahlkraft für die fahrradfreundliche Anbindung von Gewerbegebieten entwickeln.

Quelle: Bundesamt für Güterverkehr am 15.05.2021

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Hessen: 250.000 Euro für Hanauer Radverkehr aus dem Sonderprogramm "Stadt und Land" des Bundes

Für einen besseren Radverkehr erhält Hanau rund eine Viertelmillion Euro aus dem Sonderprogramm "Stadt und Land" des Bundes. 152.000 Euro fließen in die einheitliche Beschilderung des Radwegenetzes, 95.200 Euro in neue Fahrradboxen am Hauptbahnhof und am Bahnhof Wilhelmsbad. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir in Wiesbaden mit.

Die Stadt plant, die wichtigen Routen und Ziele ihres 192 Kilometer langen Radnetzes verständlich und systematisch zu markieren, um damit die Radmobilität zu fördern. Am Hauptbahnhof und am Bahnhof Wilhelmsbad sollen zusammen 55 weitere Fahrradboxen aufgestellt werden, die Pendlern eine komfortable, witterungsgeschützte und sichere Fahrradabstellmöglichkeit bieten.

Aus dem Sonderprogramm "Stadt und Land" stehen in Hessen bis Ende 2023 rund 44 Mio. Euro zur Verfügung.

Bundesminister Andreas Scheuer: "Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden und damit direkt bei den Bürgerinnen und Bürger ankommen. Für sie heißt es dann nur noch: Aufsteigen und Losfahren. Damit kommen wir meinem Ziel wieder ein Stück näher: Deutschland wird Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir die Rekordsumme von 1,46 Milliarden Euro bereit. Mit unserem Finanzhilfe-Sonderprogramm Stadt und Land verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich. Wir unterstützen die Länder und Kommunen z.B. beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen."

Minister Al-Wazir wies darauf hin, dass auch das Land umfangreiche Mittel für den Radverkehr bereitstellt: "Aus dem Landeshaushalt stehen bis 2023 rund 70,5 Millionen Euro für kommunale Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr zur Verfügung. Damit werden wir den Radverkehr in Hessen noch attraktiver machen. Die Verkehrswende, besonders im Rad- und Fußverkehr, findet vor Ort statt. Ich rufe deshalb die Kommunen dazu auf, diese Chance jetzt zu ergreifen und mit mutigen Schritten voranzugehen."

"Der Umstieg auf das Fahrrad ist ein wichtiger Baustein für die lokale Mobilitäts- und Verkehrswende in Hanau", sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky. "Der Radverkehr muss dafür attraktiv genug gestaltet sein, beispielsweise was Beschilderung und sichere Abstellmöglichkeiten angeht. Insofern helfen uns die Zuschüsse aus dem Bundesprogramm passgenau. Dafür vielen Dank."

Quelle: Nahmobil Hessen am 21.05.2021

Hessen: Zuschuss für Radverkehrskonzept Kelsterbach

Mit 38.300 Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Kelsterbach bei der Erstellung eines Radverkehrskonzepts. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf 66.600 Euro.

Im Rahmen des Radverkehrskonzepts soll ein flächendeckendes, effizient gestaltetes Radwegenetz entwickelt werden, das die städtischen Radwege an die Kreis- und Regionalparkrouten anbindet. Das Konzept baut auf einem 2020 durchgeführten Nahmobilitäts-Check auf und soll die Erreichbarkeit von Zielen innerhalb und außerhalb Kelsterbachs verbessern. Neben Radtouren in der Freizeit will die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern ein Radwegenetz für alltägliche Strecken wie dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen bieten und damit eine Alternative zu motorisierten Verkehrsmitteln.

Förderung nach Nahmobilität Richtlinie: Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen, Konzepte sowie Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.

Quelle: Nahmobil Hessen am 19.05.2021
 

Hessen: Stadt Rödermark erhält Unterstützung bei Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindung

Mit 6.100 Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Rödermark bei der Machbarkeitsstudie einer Radschnellverbindung. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf 12.500 Euro.

Rödermark möchte das Stadtgebiet für den Radverkehr besser mit den Nachbarkommunen Dietzenbach und Eppertshausen verbinden und plant dafür eine Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung. Im Rahmen der Studie soll geprüft werden, wie der Radverkehr geführt werden kann, um die Attraktivität sowohl für den Alltags- als auch für den Freizeitradverkehr zu steigern. Radschnellverbindungen sind qualitativ hochwertige und leistungsstarke Radverbindungen, durch die neue Reichweiten für den Radverkehr erschlossen werden.

Förderung nach Nahmobilität Richtlinie: Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität, die seit August 2017 gilt. Nach dieser können neben Projekten zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen und Konzepte sowie Projekte der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.

Quelle: Nahmobil Hessen am 18.05.2021
 

Hessen: Weitere 1,3 Mio. Euro für Radschnellverbindung Frankfurt–Darmstadt

Mit rund 1,3 Mio. Euro unterstützt das Land Hessen die Regionalpark RheinMain Südwest GmbH bei der Umsetzung von zwei weiteren Teilabschnitten der Radschnellverbindung Frankfurt–Darmstadt. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden mit. Von der Fördersumme sind 546.000 Euro für den Teilabschnitt in Egelsbach und 817.600 Euro für den innerörtlichen Teilabschnitt in Langen bestimmt. Die Gesamtkosten der beiden Projekte belaufen sich auf rund 1,8 Mio. Euro.

Der Egelsbacher Abschnitt der Radschnellverbindung beginnt im Norden Langens, führt an der Bahnstrecke entlang und endet in einem Minikreisverkehr am Bahnhof. Die 800 Meter lange Stecke wird vier Meter breit ausgebaut und erhält zusätzlich einen 2,5 Meter breiten Gehweg. Die Georg-Wehsarg-Straße wird zur Fahrradstraße umgestaltet.

Der Teilabschnitt in Langen führt von der bahnparallelen Trasse auf die Walter-Rietig-Straße. Diese wird als Fahrradstraße ausgebaut, der Gehweg wird auf 2,5 Meter verbreitert und barrierefrei. Die Straße Im Wiesengrund wird ebenfalls mit entsprechenden Markierungen, Beschilderungen und roten Belägen an Übergängen und Einmündungen zur Fahrradstraße umgestaltet.

Das erste Teilstück der Radschnellverbindung wurde im Juni 2019 zwischen Egelsbach und dem Darmstädter Stadtteil Wixhausen eingeweiht. Nach Abschluss der gesamten Baumaßnahmen führt die Strecke auf 35 Kilometern von Darmstadt über Erzhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich, Neu-Isenburg bis nach Frankfurt. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

    Quelle: Nahmobil Hessen am 07.05.2021
     

    Hessen: Südseite der Frankfurter Main-Neckar-Brücke bekommt barrierefreie Rampe für Zu-Fuß-Gehende und Radfahrer*innen

    Im Sinne einer barrierefreien Stadt startet nun ein neues Bauprojekt: Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) beginnt auf der Südseite der Main-Neckar-Brücke mit dem Bau einer Rampe. Fußgänger und Radfahrer gelangen so künftig ohne jedes Hindernis auf den Steg an der Brücke, der eine schnelle Verbindung zur nördlichen Mainseite darstellt. "Auf der Südseite gibt es bisher nur einen Treppenturm. Mit der Rampe schaffen wir eine sinnvolle Ergänzung, die den Alltag vieler Menschen deutlich erleichtern wird", erklärt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

    Am 18. Mai 2021 war Baustart. Vorgesehen ist eine Bauzeit von rund sechs Monaten und somit eine Inbetriebnahme der Rampe Ende November 2021. Zunächst werden die bestehenden Zäune auf Höhe des Uni-Klinikums entfernt und der Boden auf mögliche Kampfmittel hin untersucht. Anschließend beginnt der eigentliche Bau der Rampe, die mit einer Länge von 118 Metern und 3,50 Meter Breite sehr komfortabel ausfällt. Der anthrazitfarbene Stahlkorpus wird in Werken hergestellt, stückweise angeliefert und vor Ort montiert. Ansteigende Abschnitte und sogenannte Ruhepodeste wechseln sich miteinander ab. So ist die Zuwegung zur Brücke mit einer Steigung von maximal sechs Prozent auch für Rollstuhlfahrer gut zu bewältigen. Zuletzt bekommt der Handlauf noch eine eigene Beleuchtung, um für ideale Lichtverhältnisse zu sorgen.

    Für die Nutzer*innen des Stegs ändert sich während der Bauarbeiten nichts, der Treppenturm steht weiterhin zur Verfügung. Während der Bauarbeiten ist der Fuß- und Radweg zwischen der Zufahrt zum Uni-Klinikum und der Main-Neckar-Brücke gesperrt. Fußgänger und Radfahrer müssen solange auf den ufernahen Weg nördlich des Theodor-Stern-Kais ausweichen. Um unkompliziert die Seite wechseln zu können, steht eine Ampel auf Höhe der Brücke zur Verfügung. Auf den Kfz- und Straßenbahn-Verkehr hat die Maßnahme keine Auswirkungen. Die Baukosten liegen insgesamt bei rund 1,3 Millionen Euro, von denen das Land Hessen etwas mehr als die Hälfte übernimmt.

    Quelle: Stadt Frankfurt am Main am 12.05.2021
     

    Mecklenburg-Vorpommern: Kommunen sollen zügig Förderanträge für Radverkehrsprojekte stellen

    Das Landesverkehrsmergieministerium hat einen Projektaufruf für das Klimaschutz-Sonderprogramm "Stadt und Land" gestartet. In diesem Rahmen stellt der Bund den Bundesländern von 2020 bis 2023 rund 657 Millionen Euro für die Förderung des Radverkehrs zur Verfügung. Knapp 26 Millionen davon stehen für Mecklenburg-Vorpommern bereit.

    Minister Christian Pegel: "Die Förderrichtlinie ist veröffentlicht, Gemeinden und Landkreise können ab sofort Förderanträge beim Landesförderinstitut stellen." Alle erforderlichen Informationen sind auf den Internetseiten des Energieministeriums und des Landesförderinstituts eingestellt. Außerdem erhalten alle Gemeinden und Landkreise den Projektaufruf mit weiteren Hinweisen. Minister Pegel: "Aus Informationsveranstaltungen und zahlreichen Beratungsgesprächen wissen wir, dass viele Gemeinden Radverkehrsprojekte für das Programm 'Stadt und Land' vorbereiten. Jetzt kommt es darauf an, möglichst bald die Förderverfahren über die Bühne zu bringen, damit die Projekte bis zu der vom Bund gesetzten Frist Ende 2023 umgesetzt sind. Das ist für alle Beteiligten eine Herausforderung." Ziel sei es zu vermeiden, dass bis 2023 nicht genutzte Bundesmittel blieben, die dann seitens des Bundes anderen Bundesländern zur Verfügung gestellt würden. "Wir wollen die Mittel, die Mecklenburg-Vorpommern erhalten kann, selbstverständlich auch komplett hier umsetzen und verbauen", so der Minister.

    Ziel des Programms ist "der Aufbau eines sicheren, in lückenlosen Netzen geplanten und mit geringen Verlustzeiten nutzbaren Radverkehrssystems". Förderfähig sind zum Beispiel Neu-, Um- und Ausbau von Radwegen einschließlich der Planungsleistungen Dritter und Grunderwerb. Dabei kann es sich um straßenbegleitende, vom motorisierten Verkehr möglichst getrennte Radwege handeln, eigenständige Radwege, Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Fahrradstraßen und Fahrradzonen, Radwegebrücken oder -unterführungen oder auch den Umbau von Knotenpunkten, die den Radverkehr sicherer machen. Auch Abstellanlagen oder Maßnahmen zur Optimierung des Verkehrsflusses für den Radverkehr können gefördert werden.

    Christian Pegel ergänzt: "Auf Initiative von M-V wurde der Radverkehr in den ländlichen Räumen mit seinen besonderen Chancen, aber auch spezifischen Herausforderungen ausdrücklich aufgenommen. Ich würde mich deshalb freuen, wenn gerade die kleineren Gemeinden im Land Förderanträge stellen."

    Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung MV am 30.05.2021

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    Mecklenburg-Vorpommern: 3,9 Millionen Euro im Jahr 2021 für die Erhaltung von Radfernwegen

    Das Landesinfrastrukturministerium stellt den Landkreisen auch in diesem Jahr wieder Mittel für Erhaltungsmaßnahmen an Fernradwegen zur Verfügung. Zusammen mit nicht verbrauchten Mitteln des Vorjahres stehen dafür 2021 knapp 3,9 Millionen Euro bereit.

    "Wir konzentrieren uns beim Mitteleinsatz auf den Ostseeküstenradweg und den Radfernweg Berlin-Kopenhagen. Wir wollen kurzfristig spür- und sichtbare Verbesserungen auf den Teilstücken erzielen, die von besonderer touristische Bedeutung sind und über die es die meisten Beschwerden gibt", erläutert Infrastrukturminister Christian Pegel und ergänzt: "Die Erhaltungsmaßnahmen sind mit den Landkreisen in der Koordinierungsgruppe Radfernwege abgestimmt worden."

    Die Radfernwege sind für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern von großer Bedeutung. Mehr als 30 Prozent der Touristen kommen zum Radfahren ins Land. Christian Pegel ist es deshalb ein wichtiges Anliegen, gerade die finanzschwächeren Kommunen bei der Erhaltung der Radfernwege zu unterstützen. Radfernwege führen auf einer Länge von rund 2.200 Kilometern durch Mecklenburg-Vorpommern.

    Mit den bereitgestellten Mitteln können rund 30 Einzelmaßnahmen durchgeführt werden, die Kreise und Kommunen nicht kofinanzieren müssen. Zu den geplanten Maßnahmen zählen für den Ostseeküstenradweg: ein knapp zwei Kilometer langes Teilstück zwischen Kühlungsborn und Klein Bollhagen (Landkreis Rostock), ein gut zwei Kilometer langer Abschnitt zwischen Wolgast-Mahlzow und Mölschow (Vorpommern-Greifswald), gut sechs Kilometer bei Schabe (Vorpommern-Rügen), die Verlängerung des Stadtwegs in Tarnewitz (Nordwestmecklenburg) sowie für den Fernradweg Berlin-Kopenhagen ein knapp fünf Kilometer langes Teilstück zwischen Babke und Granzin (Mecklenburgische Seenplatte).

    Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung am 31.05.2021

    Nordrhein-Westfalen: Bonn testet berührungslose Ampelsensoren für Fuß- und Radverkehr

    Seit dem 17. Mai 2021 testet die Stadt Bonn an der Kreuzung Thomas-Mann-Straße/Budapester Straße berührungslose Ampelsensoren – zum einen für Personen zu Fuß und - erstmals in Deutschland – auch für Radfahrende. Oberbürgermeisterin Katja Dörner und der zuständige Leiter des Tiefbauamtes, Peter Esch, waren bei der Endmontage an den Ampelmasten dabei und unterzogen die Sensoren einem ersten Testlauf. 

    "Mit dieser neuen Technik können Personen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, erstmals in Bonn ihre Grünphase ganz ohne Berührung anfordern. Das ist praktisch und mehr Komfort", sagte die Oberbürgermeisterin. "Die neue Technik bedeutet auch mehr Sicherheit. Viele Menschen empfinden - gerade in Pandemiezeiten – ein Unbehagen, Flächen wie einen Ampeltaster zu berühren; dies könnte damit der Vergangenheit angehören."

    "An der Lichtsignalanlage Thomas-Mann-Straße/Budapester Straße erproben wir nun diese neue Technik, bei der Personen zu Fuß sich dem 'Ampeltaster' nur nähern müssen, damit die Ampel auf Grün umschaltet", ergänzte Tiefbauamtsleiter Esch. Bisher gibt es Grün an Ampeln für Fußgängerinnen und Fußgänger nur bei Berührung. Diese Sensortaster mit der großflächigen Anforderung sind an den meisten Lichtsignalanlagen in Bonn im Einsatz. (...)

    Die Kosten für die Taster an dieser Ampelkreuzung betragen rund 3.200 Euro. Sollte sich der Test bewähren, ist sukzessive eine stadtweite Anwendung vorgesehen, die sich allerdings nur auf die stark frequentierten Fußgängerüberwege konzentrieren kann. 

    Quelle: Bundesstadt Bonn am 17.05.2021

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    Nordrhein-Westfalen: Lückenschluss auf zwei Radachsen im Radhauptnetz Düsseldorf

    Das Radwegeprojekt Karlstraße/Worringer Straße geht jetzt in den Endspurt: Der letzte Bauabschnitt wird am Montag, 17. Mai, begonnen. Der Umbau des Worringer Platzes bildet den Abschluss für ein Schlüsselprojekt beim Ausbau des Düsseldorfer Radhauptnetzes.

    "Der Ausbau des hochfrequentierten Verkehrsknotens Worringer Platz wird gleich zwei wichtige Achsen im Radhauptnetz vervollständigen. So werden immer mehr Lücken beim Ausbau des Radhauptnetzes geschlossen. Dies ist ein großer Fortschritt für den Radverkehr in Düsseldorf", betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

    Zwei Lückenschlüsse am Worringer Platz: Mit dem Umbau des Worringer Platzes wird der Zusammenschluss der neuen Radwege auf der Worringer Straße und der Karlstraße geschaffen. Zukünftig können Radfahrende dort auf der rund 1,3 Kilometer langen Nord-Süd-Achse vom Wehrhahn bis zum Stresemannplatz durchgehend auf komfortablen Radverkehrsanlagen entlang einer Hauptverkehrsachse fahren.

    Darüber hinaus werden auch die Radwege auf der Kölner Straße über den Worringer Platz zusammengeführt. So entsteht eine rund 1,6 Kilometer lange Radverkehrsachse vom Oberbilker Markt in Richtung Wehrhahn.

    Im Rahmen der Bauarbeiten kommt es zu verkehrlichen Einschränkungen. Ab Montag, 17. Mai steht für den Verkehr auf der Kölner Straße in Richtung Stadtmitte nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Weitere notwendige verkehrliche Anpassungen werden im Verlauf der Maßnahme kommuniziert.

    Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 2,88 Millionen Euro brutto - inklusive 137.000 Euro aktivierbarer Eigenleistungen. Planmäßig sollen die Umbauarbeiten am Worringer Platz voraussichtlich bis Ende August 2021 abgeschlossen sein.

    Hintergrund: Aufgrund der komplexen Gegebenheiten wurde die Umsetzung der Radverkehrsmaßnahme Karlstraße/Worringer Straße in mehreren Abschnitten realisiert.

    Achse Karlstraße/Worringer Straße: Bereits 2019 wurde auf dem Teilstück zwischen Am Wehrhahn und Ackerstraße entlang der Worringer Straße auf einer Länge von rund 400 Meter beidseitig ein Radfahrstreifen markiert. Dazu waren im Knoten Worringer Straße/Gerresheimer Straße erhebliche Umgestaltungen erforderlich. Ferner wurde die gesamte Ampelanlage erneuert und um eigene Fahrradsignale ergänzt.

    Im Sommer 2020 wurde ein weiteres Teilstück des Projektes fertiggestellt. Auf der Karlstraße wurde zwischen Stresemannplatz und Kurfürstenstraße in beiden Fahrtrichtung ein neuer Radweg angelegt. Im Rahmen der Sanierung der Fahrbahndecke wurden die einzelnen Fahrstreifen neu angeordnet und eine gesicherte Radwegeführung markiert. Gleichzeitig wurden auch die Ampeln an den Einmündungen von Bismarck-, Friedrich-Ebert- und Kurfürstenstraße umgebaut und für den Radverkehr optimiert.

    Achse Kölner Straße: 2018 wurde hier zuletzt auf dem Straßenabschnitt zwischen Worringer Platz und Gerresheimer Straße beidseitig auf den rechten Fahrspuren Radverkehrsanlagen mit einer Gesamtbreite von 3,25 Metern markiert. An den nicht signalisierten Einmündungen wurden die Radfahrstreifen, wie üblich, rot eingefärbt.

    Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf am 14.05.2021

    Zur Mitteilung (mit Fotos) der Stadt Düsseldorf. Weitere Informationen www.duesseldorf.de/radschlag.

    Nordrhein-Westfalen: Minister Wüst zur landesweiten Förderung des Radverkehrs anlässlich eines Spatenstichs in Bottrop-Kirchhellen

    Mehr Radwege für Nordrhein-Westfalen: Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen und die Stadt Bottrop haben jetzt mit dem Bau eines neuen Geh- und Radweg entlang der L104 begonnen. Der Neubau des Geh- und Radweges an der Gahlener Straße in Bottrop wird voraussichtlich im Frühjahr 2022 fertiggestellt und wird in Schermbeck im Kreis Wesel an einen im Winter 2019/2020 durch Straßen.NRW neu hergestellten Radweg anschließen.
     
    Anlässlich eines symbolischen Spatenstichs an der Baustelle in Bottrop-Kirchhellen am 17. Mai 2021 sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst: "Das Fahrrad ist längst zu einem klimaneutralen, alltagstauglichen Allround-Verkehrsmittel geworden. Dank E-Bikes und Pedelecs können jetzt auch längere Strecken bequem mit dem Rad zurückgelegt werden, zum Beispiel zwischen Bottrop-Kirchhellen und Schermbeck im Kreis Wesel. Wir treiben den Ausbau der Infrastruktur mit komfortablen und sicheren Radwegen voran und fördern das Projekt entlang der L104 mit 1,7 Millionen Euro – für bessere, sichere und saubere Mobilität."
     
    Der Geh- und Radweg an der Gahlener Straße wurde durch die Stadt Bottrop geplant, und auch die Durchführung der Bauarbeiten liegt in der Verantwortung der Stadt. Straßen.NRW investiert insgesamt 1,7 Millionen Euro aus Landesmitteln in den Bau der wichtigen Verbindungsstrecke und ist künftig für den Unterhalt der Strecke zuständig.
     
    "Der neue Radweg gewährleistet eine gute Anbindung des Bottroper Nordens für den Radverkehr in Richtung Naherholungsgebiete und hat Bedeutung nicht für den Stadtbezirk Kirchhellen, sondern auch für die Gesamtstadt", sagt Bottrop Oberbürgermeister Bernd Tischler. "Er ist einer von einer Reihe von Bausteinen, die den Radverkehr in Bottrop verbessern sollen und das Fahrrad als eine gute Alternative zu motorisierten Verkehrsmitteln attraktiver machen sollen."
     
    "Der Neubau von Radwegen hat hohe Priorität für Straßen.NRW. Deshalb sind wir sehr froh, wenn Kommunen wie die Stadt Bottrop mit uns kooperieren, um den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur schneller voranzutreiben", sagte Dr. Petra Beckefeld, Technische Direktorin beim Landesbetrieb Straßenbau.
     
    Mit insgesamt 1,75 Kilometern wird der neue Weg parallel zur L104 verlaufen und eine sichere Verbindung für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger zwischen Bottrop-Kirchhellen und Schermbeck bieten. Der Weg wird eine Breite von 2,5 Metern haben und mit einem 1,5 Meter breiten Streifen vom motorisierten Verkehr auf der Gahlener Straße getrennt. Im Vorfeld wurden bereits der Durchlass für den Breilsbach erneuert und die Straße Zieroth in eine Sackgasse umgebaut. Parallel zu den aktuellen Arbeiten werden Glasfaserrohre verlegt und somit die Versorgung des Bottroper Nordens mit schnellem Internet sichergestellt.
     
    Förderung des Radverkehrs in Nordrhein-Westfalen: Seit dem Regierungswechsel 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen über 500 Kilometer neue Radwege gebaut. Auch in diesem Jahr wurden Rekordsummen für den Radverkehr bereitgestellt. Im Haushalt des Verkehrsministeriums ist das der Posten mit dem größten Zuwachs. Standen 2017 noch 29 Millionen Euro zur Verfügung, sind es 2021 54 Millionen Euro. Zusätzlich stellt auch der Bund insgesamt 900 Millionen Euro Bundesmittel bis 2023 für Radverkehr bereit.

    Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen am 17.05.2021

    Rheinland-Pfalz: Machbarkeitsstudien für die Pendler-Radroute Worms – Frankenthal – Ludwigshafen sowie Konz – Trier – Schweich sind fertig

    In den Studien, die in Kooperation zwischen dem Land und den beteiligten Kommunen entstanden, werden die verschiedenen Möglichkeiten analysiert und jeweils eine Vorzugstrasse beschrieben. Damit sei ein weiterer Meilenstein erreicht, hat Verkehrsministerin Daniela Schmitt gesagt.

    "Die Landesregierung stärkt den Radverkehr. Die Pendler-Radrouten werden das Radfahren für viele schneller, besser und angenehmer machen. Hier bekommen Radfahrende einen störungsarmen Weg. Beide Routen verknüpfen zudem Rad und ÖPNV und sind damit bestens auf die Bedürfnisse von Pendlerinnen und Pendler abgestimmt", sagte Verkehrsministerin Daniela Schmitt. 

    Für den Ausbau der Pendler-Radroute wird die Kooperation zwischen Ministerium, Landesbetrieb Mobilität und beteiligten Kommunen fortgeführt. Für die Route Worms - Ludwigshafen arbeiten zudem der Verband Region Rhein-Neckar (Koordination) sowie der Rhein-Pfalz-Kreis mit. Die Studien sind die Basis für die weiteren konkreten Planungen in enger Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. 

    In den Studien wurden die vorhandenen Radwegebeziehungen analysiert und die Potenziale für die Pendler-Radrouten ermittelt. Als Ergebnis wurde jeweils eine Vorzugstrasse gefunden. Für die rund 60 Kilometer lange Route zwischen Worms und Ludwigshafen wurden Start- und Zielpunkte in direkter Nähe zu Bahn-, Stadtbahn- und S-Bahn-Netz gefunden. Rund 90 Prozent (54 Kilometer) der Gesamtstrecke können durch Anpassungen auf bereits bestehenden Radwegen realisiert werden. Die Kosten wurden auf etwa 7,6 Millionen Euro geschätzt.

    Die Baukosten für die rund 30 Kilometer lange Route zwischen Konz, Trier und Schweich werden auf rund 14 Millionen Euro geschätzt.

    Das Land Rheinland-Pfalz arbeitet gemeinsam mit den Kommunen an insgesamt sieben Pendler-Radrouten. Das Ziel ist, dass alle Routen bis zum Jahr 2026 im Bau bzw. fertig gestellt sein werden.

    Das Verkehrsministerium übernimmt bei den Machbarkeitsstudien für Pendler-Radrouten in Rheinland-Pfalz die Kosten in Höhe von 80 Prozent als Interessenanteil des Landes.

    Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau am 20.05.2021

    Rheinland-Pfalz: 23 Radwege-Projekte im ländlichen Raum erhalten Förderung

    Im Rahmen des 2. Förderaufrufs für Investitionen in kleine Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere für Radwege im ländlichen Raum wurden insgesamt 23 Vorhaben ausgewählt und rund 4 Millionen Euro ELER- und GAK-Mittel bereitgestellt.

    "Wir stärken den Radverkehr im ländlichen Raum und machen das Radfahren für Bewohner, Pendler und Touristen attraktiver. Die Radwegeprojekte dienen der Entwicklung der Regionen und steigern die Lebensqualität der Bevölkerung. Die hohe Resonanz zum Förderaufruf zeigt, dass wir mit unserem Programm goldrichtig liegen und unseren Kreisen und Kommunen ein passgenaues Angebot machen", sagte Staatsminister Dr. Volker Wissing.

    • Landkreis Ahrweiler Radwegekonzept mit Verknüpfungspunkten zum ÖPNV
    • Landkreis Alzey-Worms Integriertes Radwegkonzept für Alltags- und Freizeit-Radrouten
    • Landkreis Bad Dürkheim Radwegekonzept
    • Ortsgemeinde Dümpelfeld Sanierung eines bestehenden Radwegs
    • Ortsgemeinde Nieder-Hilbersheim Oberflächen-Erneuerung eines Radwege-Abschnitts (Obstroute)
    • Ortsgemeinde Pohl Neuasphaltierung eines bestehenden Radweg
    • Ortsgemeinde Ralingen Ausbau eines Radweges zwischen Welschbillig und Kordler
    • Ortsgemeinde Schwabenheim Oberflächen-Erneuerung eines Radwege-Abschnitts (Selz-Radweg)
    • Stadt Gau-Algesheim Oberflächen-Erneuerung eines Radwege-Abschnitts (Obstroute)
    • Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues Lückenschluss der Radwegeinfrastruktur im Radwegenetz der VG Bernkastel-Kues
    • Verbandsgemeinde Eich Lückenschluss Wirtschaftsweg "Meerwasser" mit dem Rhein-Radweg
    • Verbandsgemeinde Gerolstein Radwegekonzept
    • Verbandsgemeinde Hunsück-Mittelrhein Aufwertung eines bestehenden Fahrradwegs in der Ortsgemeinde Morshausen
    • Verbandsgemeinde Puderbach Lückenschluss und Beschilderung des Radwegs Puderbacher Land
    • Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach Radwegverbindung von Rüscheid nach Dernbach
    • Verbandsgemeinde Rhein-Selz (Projekt 1) Bauliche Sarnierung des Rhein-Radwegs
    • Verbandsgemeinde Rhein-Selz (Projekt 2) Sanierung des Selztal-Radwegs
    • Verbandsgemeinde Rhein-Selz (Projekt 3) Verbesserung der Oberflächenqualität der Rheinterrassen-Achter-Nord-1
    • Verbandsgemeinde Rhein-Selz (Projekt 4) Sanierung der Oberflächen der Rheinterrassen-Achter-Süd
    • Verbandsgemeinde Winnweiler Ausbau eines Radweges von Winnweiler bis zum Wäschbacherhof im Ortsteil Alsenbrück-Langmeil in der Ortsgemeinde Winnweiler
    • Verbandsgemeinde Winnweiler Ausbau eines Radweges im Ortsteil Alsenbrück-Langmeil bis zur Gemarkungsgrenze Münchweiler/Als. in der Ortsgemeinde Winnweiler
    • Verbandsgemeinde Winnweiler Ausbau eines Radweges von Münchweiler/Als. bis Gemarkungsgrenze Alsenbrück-Langmeil in der Ortsgemeinde Münchweiler/Als.
    • Verbandsgemeinde Wittlich-Land Radfahrtaugliche Herstellung und Ausweisung einer Radwegeverbindung zwischen den überörtlichen Radwegen Binsfeld – Dreis entlang der L 50 (Anbindung Arenrath) und dem Maare-Mosel-Radweg (Anbindung Manderscheid-Pantenburg)

    Aufgrund der steigenden Nachfrage wird das Ministerium einen dritten Förderaufruf in der 2. Jahreshälfte starten. Details werden nach Anhörung des EULLE-Begleitausschusses rechtzeitig bekanntgegeben.

    Hintergrundinfo zu ELER und EULLE: "EULLE" steht für "Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung" für die Förderperiode 2014-2022. EULLE bildet ein Kernstück der Förderung des ländlichen Raums in Rheinland-Pfalz. Das Programm wird mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von rund 426 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen Kofinanzierungsmittel von Bund und Land oder anderen öffentlichen Trägern etwa in gleicher Höhe. Die Fördermaßnahme M7 "Förderung von Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung von kleinen Infrastrukturen, insbesondere von Radwegen und Pendlerrouten im ländlichen Raum" ist eine von 10 Maßnahmen des Entwicklungsprogramms EULLE.

    Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau am 04.05.2021

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    Sachsen: Grüne Welle für Radfahrende in Dresden

    Wer mit dem Fahrrad vom Pirnaischen Platz in Richtung Postplatz fährt, hat ab sofort Grüne Welle entlang der Wilsdruffer Straße: Wenn man bei Grünbeginn am Pirnaischen Platz losfährt, passiert man bei einer Geschwindigkeit zwischen 17 und 20 Stundenkilometern die nächsten zwei Ampeln am Altmarkt sowie an der Zufahrt Schloßstraße ohne zusätzlichen Halt. In der Gegenrichtung funktioniert die Grüne Welle bei jedem zweiten Ampeldurchlauf, weil die Umlaufzeit der Ampeln auf dem Pirnaischen Platz doppelt so lang ist wie die der Ampeln auf der Wilsdruffer Straße.

    Auf der Strecke vom Pirnaischen Platz bis Postplatz fuhren laut Verkehrszählung im Jahr 2016 durchschnittlich 90 Radfahrende pro Stunde, in Gegenrichtung waren es durchschnittlich 100 Radfahrende pro Stunde. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Zahl der Radfahrenden innerhalb der letzten fünf Jahre weiter zugenommen hat, denn zuletzt ermittelte die Verkehrsbefragung "SrV 2018" ein starkes Wachstum des Radverkehrs in Dresden.

    Die Maßnahme ist Teil des von der Landeshauptstadt Dresden initiierten Verkehrsmanagement-Projektes VAMOS 3.1. (Verkehrs- Analyse-Management-Optimierungs-System) Die Kosten für die Planung und Umsetzung betragen 10.000 Euro. 50 Prozent hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Förderprogrammes "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" beigesteuert. Die restlichen Kosten trägt die Landeshauptstadt Dresden.

    Quelle: Stadt Dresden und Fahrradportal am 28.05.2021

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    Sachsen-Anhalt: Neuer Radweg entlang der Bundesstraße 189 bei Seehausen

    Anfang Mai 2021 haben zwischen Osterburg und Seehausen (Landkreis Stendal) umfangreiche Bauarbeiten an der Bundesstraße (B) 189 begonnen. "Insgesamt werden hier mehr als 1,3 Millionen Euro investiert", erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel in Magdeburg. Neben der Fahrbahnsanierung der vielbefahrenen Bundesstraße würden Parkplätze an der Strecke in Schuss gebracht und ein neuer Radweg gebaut, sagte Webel.

    Ab 17. Mai wird die Fahrbahn der B 189 zwischen der Kreuzung mit der Landesstraße (L) 12 und dem Abzweig der Waldemar-Estel-Straße (rd. 2 km) erneuert. Parallel dazu wird entlang der B 189 ein gut einen Kilometer langer Radweg von der Waldemar-Elstel-Straße bis zur Kreuzung Seehausen gebaut. Der Verkehr soll ab 16. Juli 2021 wieder ungehindert auf der B 189 rollen.

    Quelle: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr am 06.05.2021

    Sachsen-Anhalt: Neubau Radweg entlang L52 zwischen Lostau und Hohenwarthe (Landkreis Jerichower Land)

    Am 27.05.2021 begannen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt für den neuen Radweg entlang der Landesstraße (L) 52 zwischen Lostau und Hohenwarthe (Landkreis Jerichower Land).

    "In ländlichen Regionen ist das Rad ein gern genutztes Verkehrsmittel. Deshalb sind Radwege wichtige Verbindungen zwischen den Orten", sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor dem Baubeginn. "Getrennt vom motorisierten Verkehr ist die neue Trasse zudem deutlich sicherer", betonte Webel.

    Nachdem bereits im vorigen Jahr der erste Radwegabschnitt durch den Ausbau eines abseits der L 52 verlaufenden Wirtschaftsweges realisiert werden konnte, wird nun der knapp 800 Meter lange Lückenschluss bis zur A 2-Brücke in Angriff genommen.

    Nach Informationen von Webel wird dabei auch die Fahrbahn des Streckenabschnitts der L 52 umfassend ertüchtigt. Neben dem reinen Straßenbau erfolgt die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestelle im Bereich der Lungenklinik. Darüber hinaus entsteht am Übergang von der Ortsdurchfahrt zur freien Strecke eine Verkehrsinsel, damit Fußgänger die Straße gefahrlos überqueren können. Ende Oktober 2021 soll alles fertig sein. Insgesamt investiere das Land rund 1,2 Millionen Euro in das Vorhaben, erklärte der Verkehrsminister.

    Quelle: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr am 21.05.2021

    Schleswig-Holstein: Radweglückenschluss entlang der B 431 zwischen Sankt Margarethen und Brokdorf

    Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) teilt mit, dass die Sanierung der Bundesstraße 431 zwischen Sankt Margarethen und Brokdorf am 27. Mai 2021 beendet wurde. Der LBV.SH hat die Fahrbahn von 5,50 auf 6,50 Meter verbreitert und die beiden in der Baustrecke liegenden S-Kurven abgeflacht; die Strecke ist damit insgesamt sicherer geworden. Freude auch für Radfahrer*innen: An der Südseite der Fahrbahn ist endlich die Lücke zwischen den Gemeinden Sankt Margarethen und Brokdorf mit dem Neubau eines Radweges geschlossen worden. Gleichzeitig mit den Straßenbauarbeiten hat die Gemeinde Brokdorf die Schmutzwasserentwässerung erneuert. Außerdem zu betonen: Die veranschlagten Gesamtkosten von knapp acht Millionen Euro blieben voll im Plan.

    Quelle: Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) am 19.05.2021

    Schleswig-Holstein: Land fördert Neubau der Radwegbrücke "Katzheide" in Kiel mit mehr als 700.000 Euro

    Schnell vom Kieler Hauptbahnhof nach Elmschenhagen? Da führt kein Weg an der Veloroute 8 vorbei. Das wissen viele Radelnde und deswegen wird es vor allem auf der Brücke "Katzheide" über die Bahntrasse von Kiel zum Schönberger Strand gerne mal eng. Noch in diesem Jahr soll hier daher eine neue Brücke entstehen. Das Land steuert dazu rund 776.000 Euro bei, wie Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz am 03. Mai 2021 bekannt gab. "Mit der neuen Brücke wird die Veloroute 8 deutlich attraktiver. Genau solche Maßnahmen brauchen wir, um mehr Leute aufs Rad zu bekommen und Schleswig-Holstein fahrradfreundlicher zu machen", so Buchholz.

    Die vorhandene Brücke ist nur 1,70 Meter breit und eine reine Gehwegbrücke. Trotzdem wird sie schon jetzt von vielen Radelnden benutzt. Um die Verkehrsqualität und -sicherheit zu erhöhen, wird eine neue Brücke gebaut. Mit vier Metern Breite bietet sie genug Platz für eine Kombination aus Rad- und Gehweg. Buchholz: "Auch Für Radfahrerinnen und Radfahrer gibt es kaum etwas Nervigeres als einen unterbrochenen Radweg oder Stau auf den Überwegen. Hier wird Radfahren nicht nur entspannter, sondern auch sicherer."  

    Aktuell wird die neue Brücke im Werk gefertigt. In den Sommerferien wird die Brücke ersetzt, um sie rechtzeitig zum Schulstart vorübergehend freizugeben. In den Herbstferien soll schließlich der endgültige Belag aufgebracht werden. So kann der Weg ohne große Einschränkungen weiter als Schulweg genutzt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. Das Land fördert das Vorhaben aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes.

    Quelle: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr am 03.05.2021

    Thüringen: Radentscheid Erfurt und ADFC Erfurt fordern ungeänderte Umsetzung ihres Bürgerbegehrens

    Der Alternativvorschlag des Oberbürgermeisters ist vollkommen unzureichend. "So wird Herr Bausewein unsere Stadt nicht zu einer Verkehrswende führen." sagt Christian Maron, Vertrauensperson des Radentscheides, denn Anlass der Initiative Radentscheid waren ja gerade die vielen, nicht umgesetzten Beschlüsse und Versprechungen zum Radverkehr.

    Hintergrund: Nachdem die Stadt Erfurt den "Antrag auf Zulässigkeit des Bürgerbegehrens" genehmigt hatte, begann der Verein Radentscheid am 12. August 2020 mit dem Sammeln von Unterschriften und konnte dem Oberbürgermeister Andreas Bausewein am 22.12.2020 12.700 Unterschriften übergeben. Danach hatte die Stadt viele Monate Zeit das Bürgerbegehren abschließend zu behandeln.

    Der Verein Radentscheid stellte seine Ziele in Einzelgesprächen den Fraktionen vor. Fast alle Parteien bestätigen in diesen Gesprächen, dass die Verkehrswende und darin inbegriffen der Radverkehr eine hohe Priorität in ihren politischen Zielen hat. Laut einem Gespräch im interfraktionellen Arbeitskreis Rad sollte dem Verein eine leicht veränderte Version mit einem etwas variableren Zahlenwerk vorgelegt werden. "Das war für uns zwar unverständlich, da ausgehend vom ThürEBBG (Thüringer Gesetz über das Verfahren bei Einwohnerantrag, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid) die Ziele des Radentscheides bereits so formuliert werden mussten, dass für die Verwaltung ein ausreichender Realisierungsspielraum bleibt. Einer leicht veränderte Version, mit dafür klar untersetzten Projekten, hätten wir jedoch positiv gegenübergestanden." so Thomas Engel, Vorstand des Vereines.

    Zu einem Gespräch am 15. April 2021 mit dem Oberbürgermeister Herrn Andreas Bausewein und dem Dezernenten Herrn Matthias Bärwolff wurde dem Verein ein Alternativvorschlag vorgelegt. Diesem fehlt jedoch jedwede Verbindlichkeit. In Abhängigkeit von Haushaltsprioritäten und Fördermitteln möchte sich laut Entscheidungsvorlage des Oberbürgermeisters die Stadt für den Radverkehr einsetzen.

    Als Hauptgrund, warum der Radentscheid nicht, wie vom Verein und tausenden Unterschriften gefordert, umgesetzt werden kann, gab Oberbürgermeister Bausewein die Haushaltslage an. "Natürlich ist die Haushaltslage angespannt“ stellt Vertrauensperson Christian Maron fest "aber gerade im Radverkehr kann durch Umverteilung der Verkehrsflächen auch mit kleinem Budget viel erreicht werden. Mit Modellprojekten können zum Beispiel Fahrradstraßen und 30er Zonen eingerichtet werden". Die Initiator*inne wünschen sich mehr Engagement und Mut für den Radverkehr. Auch der ADFC Erfurt unterstützt die hunderprozentige Umsetzung des Radentscheids.

    Quelle: radentscheid-erfurt.de am 05.05.2021

    Zur Mitteilung des Radentscheid Erfurt

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    31. Mai 2021
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    Difu (A.H.)
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